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Für wen lohnt sich Riester?


39 posts in this topic

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hi leute. für wen lohnt sich eigentlich die riesterrente? es ist nicht mehr ganz so aktuell aber vor einigen jahren haben ja alle "geriestert" was das zeug hält. ich bin damals nicht auf den zug aufgesprungen und habe statt der riester-rente nur die gesetzliche rentenversicherung. ich bin 24 jahre alt, arbeite seit 2 jahren fest angestellt in einer mittelgroßen firma. ich frage mich jetzt ob es sich noch lohnt für mich eine riesterrente abzuschließen?

oder ganz im allgemeinen gefragt: für wen lohnt sich riester?

-shag

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Durch hohe Zulagen und Steuerersparnis ergibt sich eine hohe Förderung vom Staat. Es können bis zu 70% förderquote drin sein. Steuervorteile sind bis 12.800 Euro möglich. Der Betrag der Riesterrente ist nicht pfändbar, dadurch wird es bei Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld 2 nicht angerechnet.

Obs sich wirklich für Dich lohnt, kann ich Dir mit den paar Infos, die Du uns gegeben hast, nicht sagen. Sicher ist aber, dass Du Dich zusätzlich privat absichern solltest, mit einer privaten Altersvorsorge.

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Riester ist vielleicht nicht pfänbar, wird aber bei der Rente angerechnet! Das heißt, sofern wir noch eine bekommen in 10, 20, 30 Jahren, wird diese dementsprechend gesenkt! Riester lohnt sich für niemanden! Du machst immer Verluste damit... Rechne dir das mal selbst aus. Was für einen Zinssatz du bekommst, Abzüglich Inflation mit ca. 3%, Abzüglich Steuern mit ca. 25-30%... und du wirst sehen, dass es nichts bringt! Jeder der Riester oder Rürup abschließt rennt echt ins Ungewisse...

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hallo,

also riestern kann praktisch jeder! ammeisten lohnt sich das für die gut vedienende Angestellte und Famillien mit Kinder (man bekommt für jedes Kind 184€ oder 300€ je nach Geburtsdatum). Wenn du also planst eine Familie zu gründen dann gehörts du auch zu dieser gruppe.

Riester ist eine staatlich gfeördete Form der Altersvorsorge. Die Zulagen sind hoch und die Steuervorteile auch. Allgemein gesagt: gute Rieser Rente lohnt sich!

Es ist aber schwer pasuchal zu sagen ob Rieser wird für dich das beste Altersvorsorge Produkt. Dass du deine Rente selbst in deine Hände nehmen musst ist tatsache! Die Rentenlücke, die entsteht (also die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Einkommen und Rentenansprüchen) beträgt bis 60%! Wer nicht privat Vorsorgt wird schwierig haben im Alter.

Je früher man anfängt desto besser. Dann ist auch Zinseszinseffekt höher und dein angelegter Kapital wächst. Ich bin ein Fan von Rieser Rente aber es gibt natürlich die Nachteile. Wenn du bei "falscher" Gesselschaft dein Geld angelegt hast oder das Geld falsch inverstiert wurde und du keine garantierte rente verträglich abgesischert hast sieht das später nicht gut aus! Deswegen ist das so wichtig bei Altersvorsorgeprodukten sich gute beraten zu lassen. Zahlreiche Möglichkeiten Optionen und Varianten verwirren nur. Man muss sich alles erklären lassen und dann zusammen mit dem Berater die Entscheidung treffen. Dann rennt man nicht ins Ungewisse...

Wenn man so vorgeht, dann sage ich nur: Riester lohnt sich für alle!

liebe Grüße

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Sehr gute Zusammenfassung. Werd ich mich wohl nochmal genauer darüber informieren müssen. Riester ist immer irgendwie so negativ behaftet ;)

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Besonders sinnvoll ist die Riesterrente für Familien mit Kindern sowie Arbeitnehmern mit normalen Einkommen. Durch die Zuschüsse vom Staat kann man dadurch bei rechtzeitigen Beginn eine gute Zusatzrente erarbeiten.

Ich finde jedenfalls dieses Produkt ganz gut und wichtig, denn die Rente wird in der Zukunft weniger werden.

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Wie so oft finde ich kommt es beim Riestern drauf an. Es ist nicht grundsätzlich falsch, da man tatsächlich ein bisschen was zusätzlich zur Seite legen kann, aber tatsächlich sind damit auch einige Einbussen verbunden. Wenn man sehr früh anfängt lohnt es sich auf jeden Fall wie bei den meisten Vorsorge Möglichkeiten. Man muss im Grunde den eigenen Rahmen abstecken, eben was will man in Zukunft machen und wo soll die reise hingehen. Würde mich aber zum Beispiel der Einschätzung von akropolis2 denn für Familien mit Kind lohnt es sich auf jeden Fall und auch für alle die sich sehr sicher sind in kürze zu so einer Kombination zu werden.

Was ich bei solchen Dingen immer problematisch finde, auch wenn ich selber natürlich vorsorge, ist dass man im Grunde nicht weiß, wie sich vieles entwickelt. Ich würde immer darauf achten wie es mit dem Aussetzen oder pausieren ist, da so etwas in einiger Zeit mal wichtig werden kann, ohne das man es jetzt schon wissen könnte.

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Auch ich stehe Riester aufgeschlossen gegenüber. Für Familien lohnt es sich, wie auch schon von anderen fetsgestellt auf jeden Fall, aber ich finde auch für normale Arbeitnehmer kann es sich durchaus lohnen. Generell denke ich je früher man anfängt sich um seine Altersvorsorge zu kümmern desto mehr hat man später davon, das gilt aber natürlich nicht nur für Riester. Zusätzlich habe ich noch eine klassische und eine fondsgebundene Rentenversicherung.

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Wenn die liquide Seite abgedeckt ist, kann man an weiteres denken. Aus meiner Erfahrung ist dann "RIESTERN" die erste Wahl- es muss ja keine Versicherungslösung mit 20% Kostenquote sein! Unter Berücksichtigung der staatlichen Zuschüsse (Zulagen plus die seltener erwähnten STEUERERSTATTUNGEN) kann das Ergebnis schnell größer als 15% bezogen auf den eigenen Beitrag betragen, aber das ist individuell (einkommensabhängig). Je nach Vertragswahl kann sich ein richtiges Vermögen anhäufen, wenn die max. geförderte Summe aufgebracht wird (2100/Jahr abzüglich 154 rentenvers.pflichtiger Sparer, abzüglich 185 je Kind) Musterberechnung anfordern:

ruhestandsplaner-kolender.info Herzlich willkommen - René Kolender- ERSTER BDRD-ZERTIFIZIERTER CHEMNITZER RUHESTANDSPLANER

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Es ist offensichtlich, dass der geneigte Riestersparer auf jeden Fall über 90 Jahre alt werden muss, um sein selbst eingezahltes Kapital wieder rauszuholen - es rechnet sich einfach nicht. Besser ist das Geld auf einem Tagesgeldkonto, ETF etc. angelegt, auch ohne Steuerersparnis. Ich habe das rauf- und runtergerechnet, es lohnt sich einfach nur für die Versicherungen. Eine gute, wenn auch manchmal recht übertreibende Seite ist Das Problem - Riester Rente: Der Riester Renten Betrug

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Hallo, also zunächst einmal: offensichtlich ist da gar nix, sonst gäbe es nicht Millionen Verträge. Die zitierte Seite vergleicht mit einer Anlageform, die 4,5% erwirtschaftet (wo gibts das denn???) und KEIN (Langlebigkeits-) Risiko trägt- also schon mal Äpfel und Birnen.

Wie alt man wird ? Wer weiß das schon? Besser wäre was? Zinsen unter Inflation: ist ja sicher nur Spass?! ETF, klasse, aber welcher? Der der gestern 5% Verlust hatte?

Also mal langsam: Ob es sich lohnt (die Frage war ja: für wen?), ist eine eher individuelle Sache, ähnlich wie beim Auto. Bei über 20% Kosten wird es sich nicht rechnen, ja. Es gibt auch nicht nur Versicherungsprudukte! Bei dem Beispiel 1600€ ist keine Steuerersparnis berechnet. Sinn würde es machen, bis 2100€/ J. aufzufüllen. Die eigene Zulage, die der Kinder, Steuererstattung und etwas Rendite sollten die Kosten wirklich nicht übersteigen.

Klar, wer 5.-€/ Monat zahlt und schon 30.-€ Jahresvertragskosten hat, kommt nicht auf den grünen Zweig- es sei denn, da wäre noch eine Anfangszahlung, Kinder, etc. Mit 55 so etwas anzufangen, muss auch nicht der richtige Plan sein; es sei denn, man will etwas Geld Hartz- 4- sicher machen (nix ETF/Festgeld,...). Als reine Anlage (Riesterfonds) ohne Versicherungskosten kann es sehr wohl auch anders gehen, aber mancher will halt Vers.- ganz wie man es mag. Also kurz: es ist sicher schwer, das Richtige zu finden, aber bei Fondsplänen zu gucken, kann durchaus lohnen- bei objektiver und subjektiver Betrachtung. RK

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Hallo,

die von mir zitierte Seite rechnet natürlich mit 4,5 % und das ist sehr viel.

Andererseits schreiben Sie die Frage nach dem richtigen ETF (was nur ein Beispiel war) und danach wiederum über Fonds, die es ja nun auch getroffen hat. Dennoch wäre da der Cos-Average-Effekt.

Man muss bei Riester nach dem richtigen Vertrag suchen und ich habe auch nur Verträge mit niedrigen Kosten und ganz wichtig, garantiertem Rentenfaktor angesehen, sofern es sich um Versicherungen handelt.

Hartz IV sicher ist Riester - unbestritten. Nur bei der möglichen Rente, besonders wenn nur noch 60 EUR/Jahr fließen, ist das ziemlich egeal, da das ja eh mal später angerechnet wird und selten das Hartz-Geld übersteigt.

Ein Fondssparplan ist interessant, nur weiß dann niemand, in welche Rentenversicherung zu welchem Rentenfaktor und mit welcher Rentengarantiezeit das Guthaben später eingezahlt wird.

Zulagen hin oder her, die wenigsten Riestersparer werden später in der Lage sein, alleine die eingezahlten Beiträge+Zulagen (aus den eigenen Steuermitteln soz. gebildet) + eine anständige Verzinsung zu bekommen.

Besser wäre es, der Staat würde die von Ihnen genannte Anlage in Fonds oder Banksparplänen o.ä. mit Riester fördern ohne den Anschluß einer Versicherung im Alter, einfach ab 65 per Einmalauszahlung oder Rente aus der jeweiligen Anlage raus, dann wäre das klasse - da müssen Sie mir doch einfach zustimmen!

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Hallo,

ich will ja jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber wer weiß denn schon, ob die Riesterbeiträge jemals ausgezahlt werden? Riestern ist an den Staat gekoppelt. Was wenn dieser pleite geht? Ein Professor hat mal gefragt, wann Staaten pleite gehen? Antwort: Wenn niemand mehr an die Währung glaubt. Überall in Europa sind Staaten eigentlich schon pleite. Jetzt wurden auch noch die langfristigen Zinsen für Staatsanleihen von Spanien (gut,, dass war irgendwie absehbar) und Italien (das war jetzt auch nicht der große Schock für mich) hochgesetzt. Das sind immerhin die dritt und viert größten Volkswirtschaften in Europa. Das letzte was ich in dieser Situation machen würde, ist mein Geld langfristig in die Riesterrente investieren.

Liebe Grüße

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Hallo, also über die Mitnahme- Effekte von 60€- Jahreszahlern muss man sicher nix groß sagen. aber es gibt da Raucher, denen die Schachtel Kippen auch schon schmerzt...

Ob es eine Versicherung sein muss- ich weiß nicht. Fakt ist, dass es Fondssparpläne gibt, bei denen kein derartiger Faktor zu ermitteln ist (ausländische Kurolatoren lachen sich an der Stelle eh kaputt: Fettleibigkeit, Bewegungsmangel, Drogen nebst Alc+Nic...) und: KEIN Zwang zum Abschluss einer solchen besteht. DAS genau ist einer der Vorteile, dass man JEDERZEIT über Sinn oder Unsinn in der jeweil. Lebensphase entscheiden kann, sei es auch notfalls bei "schädlicher Verwendung". Gibt ein Rentenfaktor also eine 30 her, dann bekomme ich bei 100T Kapital eine Rentengarantie von 300. Nehme ich mit einer Fondslösung (Höchstandssicherung, etc. ) Vorlieb und es kommen 600 raus, kann ich a) auf die Rente verzichten oder B) das Angebot annehmen und dann etwa 15% Abschlag verknusen. Die Anlage kann dann ca. 20J. beitragsfrei schlummern und auch die Langlebigkeit abdecken- WENN ich es WILL. Ist doch fair, oder?

Geld mit 65 raus und dann? Riestern gäbe zumindest schon mal 30% zweckfrei heraus- ohne Schädlichkeit.

Bei Neuanlage wieder 5% Abschlusskosten zahlen? ich weiß ja nicht... und wie werden dann die Zinsen sein, wird das Inflationsrisiko verschwinden? Hm. Und: Man kann nicht allen Ernstes erwarten, dass die Steuervorteile in der Laufzeit nicht nachgelagert gegenfinanziert werden. Eine Weltreise soll da nicht finanziert werden- sondern die Rente: wenigstens DARÜBER sollte man sich schon klar sein. Gruß. Ko.

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Hallo, okay, Irland ist Pleite und Florida,... und: sind dort alle verhungert? Waren nicht die mit Sachwerten (einigen Fonds/ ETF) sogar die Gewinner? Ein kluger Mann hat mal recherchiert, was die 10% Reichen von den anderen unterscheidet: Besitz an Sachwerten. Geld allein macht nicht glücklich,... Also: warum nicht in Sachwerten riestern und Steuervorteile und Zulagen und avwL mitnehmen???

Die mit dem Geld in der Hand sind doch immer die Verlierer gewesen. Vorsicht!

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Ich denke Riester lohnt sich vorallem für Geringverdiener mit Kindern, da die Zulagen hier den Eigenanteil bei weitem überstiegen.

Jemand mit 25k Jahresverdienst mit 2 Kindern bekommt z.b. 754 Euro an Zulagen (154 Grundzulage + 300 je Kind) und muss nur 246 Euro Eigenanteil aufbringen.

In welche Anlageart das Geld dann fließt, muss jeder seinem Sicherheitsempfinden und seiner Jobsituation anpassen. Bei einem sicheren Job, wäre eine gute Versicherung durchaus eine gute Wahl. Wenn man flexibel bleiben möchte, kann ein Fondsparplan Sinn machen.

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...über eines sind wir uns einig: Jeder muss langfristig sparen. Nur der Weg bleibt jedem selbst überlassen und ist vielfach ein anderer. Sachwerte sind immer interessant. Was dabei meiner Meinung nach passieren soll ist, dass man erstens über sein eingezahltes, gespartes Kapital frei verfügen kann und zweitens, wenn es schon eine Rente ist, wenigstens das eingezahlte Kapital wieder rausbekommt.

Riester lohnt sich für Geringverdiener mit Kindern, alle anderen müssen unendlich alt werden, auf jeden Fall deutlich über 90, um wirklich Kapital+Zulagen+etwas Zinsen rauszuholen und das ist nicht fair, nicht rentabel und nicht lohnenswert. Einzig die Versicherung (viel) und der Vermittler(weniger) verdienen daran.

Es ist schade, dass der Staat da so leicht von der Wirtschaft beeinflußbar scheint, sonst hätte es Rürup und Riester nie gegeben.

Übrigens, auch ganz interessant: Alle haben über die alten Lebensversicherungen vor 2005 geschimpft, nun hätte jeder gerne noch eine ...

Viele Grüße allerseits!

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Hallo,

nun ja die Profiteure sollten eigentlich alle sein. Die Rechnung oben stimmt so natürlich nicht: für Kinder erhalten berechtigte Sparer/ Anleger je Jahr lediglich 185€. Die 300€ gibt es auch- einmalig, wenn das Kind einen eigenen Vertrag abschließt, dann entfallen aber sicher dei o.g. Zulagen beim Elternteil.

Man kann auch 2 Riester- Verträge haben und verteilen. Das macht es zwar etwas komplizierter, kann aber sinnvoll sein. Bsp. Zwangsmitglieder VBL/ ZVK.

Ein Fondssparplan kann generell Sinn machen, nicht nur wenn man flexibel bleiben will: Am Ende kann das Geld sogar ins Erbe fließen und mutiert nicht zur abgekürzten Rentengarantiezeit...

Gruß. Ko.

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Genau!

Das ist eben das Versicherer- Problem!

Zertifiziert sollten die Anbieter alle sein- auch die Fondssparer. Das heißt: BEITRAGSGARANTIE! Das Guthaben ist immer verfügbar (notfalls steuer- und zulagenschädlich) und eben ohne Rentengaraniezeit und Langlebigkeitsrisiko VERERBBAR. Also, wer seine Kinder & Partner gut leiden kann, sollte über das Ablauf- Problem mal gründlich nachdenken.

Gruß.

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Mich wundert ein wenig, dass hier ausschließlich Geringverdiener als begünstigt durch eine Riester-Rente bezeichnet werden. Die Voraussetzungen sind doch für jeden gleich. Man erwirbt Ansprüche auf eine Zusatzrente, wobei ja klar ist, dass dazu ein bestimmtes Rentenalter erreicht werden muss. Wer dies nicht wünscht wählt eben eine anderen Spar- oder Investitionsform. Die zugesicherten Leistungen sind für jeden Sparer dieselben. Wer mehr will oder bereit zu mehr Risiko ist, der kann ja auch ein Modell wie den Fondssparplan wählen.

Lohnen im klassischen Sinne dieses Wortes kann sich die Riester-Rente dann für jeden Menschen der für die Zeit nach seinem Erwerbsleben gesicherte Rentenansprüche erwerben will, ganz unabhängig vom aktuellen Einkommen. Zudem wird ja niemand zu etwas gezwungen, wer die Konditionen für nicht gut genug befindet wählt, wie schon gesagt, eine andere Investitions- oder Sparform.

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Hallo,

teilen Sie die Gesamtsumme Ihrer eingezahlten Beiträge durch Ihre garantierte monatliche Rente und rechnen Sie so aus, wie alt Sie werden müssen, um Ihr unverzinstes eingezahltes Kapital (ohne Zulagen, die sind aber dennoch in der Rente erhalten) wieder zu bekommen und beachten Sie Ihre Rentengarantiezeit - da werden Sie die 90 schon knacken müssen, um auch etwas Rendite zu erhalten. Bei einer Fondspolice oder beim Banksparplan wissen Sie dann auch nicht, in welche Rentenversicherung zu welchen Kosten und mit welcher Garantiezeit das alles mal eingezahlt wird. Würde man bei Riester statt 30 %, alles zu Rentenbeginn komplett entnehmen können, wäre es eine sehr interessante und vor allem lohnenswerte Sparvariante. So leider nicht.

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Wer in Erwägung zieht einen Riester-Vertrag abzuschließen sollte dies in diesem Jahr noch tun denn ab dem nächsten Jahr wird der Sparbetrag nicht mehr ab dem 60. Geburtstag ausgezahlt sondern erst ab dem 62. Lebensjahr. Dies betrifft nur neu abgeschlossene Verträge. Quelle: Riester: Verträge noch 2011 abschließen » Förderung, Grundzulage, Investmentfonds, Versicherungen » Finanznachrichten Vedix

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Zu dem Thema habe ich einen interessanten Bericht auf dieser Webseite gelesen. Darin wird die Riesterrente als eine der besten Vorsorgeformen erwähnt und dass sie besonders für Familien gut geeignet ist.

Ich selbst habe mich dafür schon entschieden und bin ebenfalls davon überzeugt, dass Riestern für Normalverdiener die beste Form zur Altersvorsorge ist.

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Hi zusammen,

das sind alles sehr positive Äußerungen zum Riestern. Ich hab erst das hier gelesen, da kommt Riester gar nicht gut weg.

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[quote=LuLaLinda;2877 Hi zusammen,

das sind alles sehr positive Äußerungen zum Riestern. Ich hab erst das hier gelesen, da kommt Riester gar nicht gut weg.[/quote

Da wird eben deutlich, dass man enttäuscht wird wenn man mit hohen Rendite-Erwartungen einen Riester-Sparplan abschließt. Das ist allerdings so nie versprochen worden. Die Riester-Vorsorge ist und bleibt die Form der zusätzlichen Altersvorsorge für risikoaverse Sparer. Wer Rendite will wählt andere Varianten.

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