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  1. Nachdem viele Anleger von der Performance von Aktien-Fonds in der Finanzkrise enttäuscht waren, erleben Indexfonds eine Renaissance. Unter bestimmten Voraussetzung kann eine Investition in Indexfonds tatsächlich die bessere Alternative sein.


    [b Indexfonds
    [/b
    Seit den 70er Jahren kann Geld an der Börse nicht nur in Form von Aktien oder Aktienfonds, sondern auch in Indexfonds investiert werden. Ein Indexfonds bildet einen Index möglichst genau bezüglich der Zusammensetzung und Gewichtung der in ihm enthaltenen Anlagen nach. Dies kann entweder durch Investition des Fondsvermögens direkt in Aktien geschehen, aber auch eine Abbildung des Index durch Finanzderivate ist gängige Praxis. Der sogenannte "tracking error" (am ehesten vielleicht mit "Abbildungsfehler" zu übersetzen) gibt an, inwieweit es zu nicht beabsichtigten Abweichungen vom Index kommt.
    So ist beispielsweise ein DAX-Indexfonds in allen 30 DAX-Werten engagiert und zwar in der Aufteilung, die den Anteilen der Werte am Dax entspricht. Kauft man Anteile eines solchen Fonds, partizipiert man an der Kursentwicklung des deutschen Aktienmarktes insgesamt, weil der DAX ungefähr Dreiviertel des gesamten Grundkapitals aller deutschen Aktiengesellschaften repräsentiert, die an der Börse gehandelt werden.

    Anleger, die auf den deutschen Markt setzen, beteiligen sich nicht nur an DAX-Indexfonds, sondern auch an MDAX- oder TecDAX-Fonds, die deutschen Nebenwerte repräsentieren. Im internationalen Bereich sind insbesondere Euro Stoxx50-, S&P 500-, DowJones- oder MSCI World-Indexfonds verbreitet.


    [b Vorteile von Indexfonds
    [/b
    Da Indexfonds im Gegensatz zu anderen Aktienfonds passiv gemanagt werden, fallen nur geringe Kosten für das Fondsmanagement an. Es sind keine aufwändigen Analysen oder Prognosen erforderlich. Auch hinsichtlich der Transaktionskosten ist ein Indexfonds wesentlich günstiger, weil die Investments nicht wie bei aktiv gemanagten Fonds oft umgeschichtet werden müssen. Dieser Kostenvorteil schlägt sich direkt im Ausgabeaufschlag und in der jährlichen Verwaltungsgebühr von Indexfonds nieder. So beträgt die durchschnittliche Verwaltungsgebühr eines Index-Fonds mit 0,5 % nur etwa ein Drittel der Gebühr, die aktiv gemanagte Aktienfonds berechnen.
    Für Indexfonds spricht auch ihre große Transparenz: Der Anleger weiß ohne großen Recherche-Aufwand, wie sich das Investment seines Indexfonds zusammensetzt und wie sich seine Fonds-Anlage entwickelt.
    Das stärkste Argument für Indexfonds ist jedoch die überzeugende Performance, die viele Fonds in der Vergangenheit erreicht haben: Immer wenn sich der Aktienmarkt positiv entwickelt, kann mit einem Indexfonds sicher von dieser Entwicklung profitiert werden.


    [b Nachteile von Indexfonds[/b

    Wer in Indexfonds investiert, verabschiedet sich vom erklärten Ziel der Manager von aktiven Aktienfonds, nämlich die Marktentwicklung zu schlagen. Diese hoch gesteckten Erwartungen können allerdings von vielen Aktienfonds nicht immer erfüllt werden.
    In Zeiten ständig steigender Börsenkurse ist diese Einstellung durchaus vertretbar und vernünftig, in einem Bärenmarkt führt sie jedoch zu sicheren Verlusten. Wenn Aktienkurse aufgrund von krisenhaften Entwicklungen über einen längeren Zeitraum sinken, ist von einer Anlage in Indexfonds unbedingt abzuraten.