Gerade in der heutigen Zeit gilt Gold als sicherer Hafen, aus diesem Grunde haben schon sehr viele Anleger sich dem Gold als sichere Kapitalanlage zugewendet. Im Mai 2010 hatte der Goldpreis im Zuge der temporär eingetretenen Eurokrise erstmals die Grenze von 1.000 Euro der Notierung für die Feinunze (31,1035 Gramm) durchstoßen. Wegen der Währungsrelation Euro zu Dollar liegt die Goldnotierung Feinunze in Euro deutlich unter dem Preis. Für die erreichte „AlltimeHigh“ für eine Feinunze in Euro war im vergangenen Jahr der niedrige Euro-Kurs verantwortlich. Durch den stabilen Euro und dem niedrigen Dollarkurs wurde im April 2011 die Grenze der 1500 Dollar je Feinunze durchstoßen. Aus diesem Grunde entstand somit auch ein neuer Höchststand für den Goldpreis in Dollar pro Feinunze.
Aus diesem Grunde ist zu beachten, dass der Goldkauf auch ein gewisses Währungsrisiko beinhaltet. Betrachtet man die Goldanlage hingegen als reine Rendite ist dies alles andere als eine sichere Anlage. Anfang der 80iger Jahre kletterte der Goldpreis je Unze auf 850 Dollar (31,10 Gramm), dann kam es zu einem starken Preisabfall, damals galt Gold als der sicherste Krisen- und Inflationsschutz.
In der ersten Regel soll die Geldanlage in zinslose Goldbarren und Münzen der sicheren Krisensicherung dienen. Wenn man alles in allem genau betrachtet macht die Art der finanziellen Absicherung aber nur Sinn, wenn die Zeit kommen würde, in der nichts mehr zählt außer dem angelegten Gold. Aber zumindest haben die Medien ausführlich darüber diskutiert, vor allem in der Finanzkrise 2008 und 2009, hier war der Andrang in den Edelmetallhäusern nach dem gelben Gold besonders groß und viele Anbieter konnten Goldbarren und Münzen nicht nachliefern. Auch bestand im Jahr 2008 die große Angst unter der Bevölkerung, dass das Währungssystem zusammen brechen könnte.
Sollte man sich Gold als Altersvorsorge anschaffen? Gerade in der Altersvorsorge ist es wichtig, für Sicherheit und Wertbeständigkeit zu sorgen. Gold wird in der Regel oft als wertbeständig assoziiert und somit als Schutz im Falle der Krise angesehen. Vor allem in der langfristigen Altersvorsorge sollten diese Eigenschaften sehr wichtig sein. Aber ganz gleich, für welche Art der Absicherung man sich letztlich entscheidet egal ob Jung oder Alt,ein wichtiger Punkt ist zu beachten sowohl in der Entscheidung für einen Goldkauf oder einen Sparbetrag, denn ein wichtiger Aspekt bildet in diesem Punkt die jeweilige Steuerpflicht.
Handelt es sich um den Kauf von Goldbarren oder Münzen als Anlagegold gemäß des §25c Absatz 2 des Umsatzsteuergesetzes werden hier keine Mehrwertsteuern oder Umsatzsteuern gefordert und der Kauf ist somit steuerfrei. Entscheidet man sich für Papiergold im Sinne von Fonds,
Aktien oder Zertifikate ist hierbei zu beachten, dass diese im Gegensatz zu physischem Gold der Abgeltungssteuer unterliegen. Auch der Wiederverkauf des Goldes ist nach fristgerechter Einhaltung der einjährigen Spekulationsfrist Einkommenssteuer frei. Diese Regelung gilt in der Regel aber nur für physische Goldanlagen, nicht aber für andere Edelmetalle.
Fällt die Entscheidung auf den Sparbetrag, kommt es in der Regel auf die stetig steigenden oder sinkenden Zinsen an, ob sich letztlich eine Geldanlage in dieser Kombination rechnet. Handelt es sich um einen Sparbetrag von circa 30.000 Euro, erhält der Anleger so wenig Zinsen, das hierbei der Pauschalbetrag nicht überschritten wird, in diesem Falle wären für diesen Sparbetrag auch keine Steuern zu entrichten.
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