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B_Weber

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  1. B_Weber added a topic in Andere Geldanlage   

    Immobilien-Boom noch nicht zu Ende
    Wer es sich im Moment zur Aufgabe gemacht hat, in einer beliebten deutschen Großstadt eine Eigentumswohnung oder gar ein Haus zu suchen, der hat sich dafür wahrlich nicht gerade den geeignetsten Zeitpunkt ausgesucht. Das Aufeinanderfolgen der Krisen in der Finanzwelt im vergangenen Sommer hat dazu geführt, dass sich ein Großteil der Anleger in so genannte „sichere“ Anlagen geflüchtet hat. Dazu gehören nicht nur die bekannten Edelmetalle Gold und Silber, sondern auch eine Anlagemöglichkeit, die bisher zu jeder Zeit gut gefahren ist: Immobilien.
    Es ist sicherlich als Anleger nicht gerade einfach, in einer Zeit wie der jetzigen an eine gute und geeignete Anlagestrategie zu kommen. Immerhin weiß niemand, wie die Börsen und Kurse weiterhin auf die Entwicklungen des Euros beispielsweise reagieren werden. Auch der CEO beim UBS Wealth Management, Jurg Zeltner ist der Meinung: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions - und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.“ Es ist also nicht so weit hergeholt, sich als Anleger für eine Immobilie zu entscheiden. Aus dieser kann man bis zum Weiterverkauf immerhin noch Gewinn schlagen.
    Für all diejenigen, die eine Immobilie kaufen möchten, um diese auch wirklich selbst zu bewohnen und nicht nur nach etwas suchen, worin sie ihr Geld sicher anlegen können, sind im Moment weniger gut bedient. Der Markt ist so gut wie überhitzt, die Preise schießen in die Höhe. Besonders die deutschen Großstädte sind betroffen. In Hamburg, Frankfurt, München oder Berlin ist es inzwischen völlig außer Frage, an eine erschwingliche Immobilie in einem annehmbaren Bezirk zu kommen. Bis weit nach Außerhalb geht dieses Phänomen. Allein in Hamburg nahm die Zahl der verkauften Gebäude im ersten Halbjahr von 2011 um 19 Prozent zu, in Stuttgart sind es 11 Prozent. Experten machen sich allmählich Gedanken darüber, wie weit dieser Trend noch gehen soll. Denn schon jetzt droht dem Immobilienmarkt die totale Überhitzung.
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  2. B_Weber added a topic in Smalltalk   

    Aufgeschobene Hilfe
    Die Zukunft Griechenlands ist ungewiss. Wenn sich die anderen Länder der Eurozone nicht bis Mitte Oktober dazu entscheiden, dem krisengeplagten Land zu helfen, dann wird Griechenland zahlungsunfähig sein, schlicht und mit einem Wort: bankrott. Eigentlich hätte dieser Tage eine Entscheidung über mögliche Hilfsmaßnahmen getroffen werden müssen, doch die Finanzminister der Eurostaaten vertagten die Entscheidung auf Oktober. Somit müssen die Griechen noch beinahe einen weiteren Monat zittern und um ihre Zukunft bangen. Die Lage des Staates sieht schon seit längerem alles andere als gut aus, doch dass es bis zur Zahlungsunfähigkeit kommen könnte, hätte so wohl keiner gedacht. Obwohl "123people.ch/s/jürg+zeltner" Jürg Zeltner , CEO beim UBS Wealth Management schon zu Beginn dieses Jahres hatte verlauten lassen, dass man in 2011 mit „internationalen Handels- und Währungskonflikten“ würde rechnen können.
    Inzwischen haben sich auch die USA in die Griechenland Debatte eingemischt. Zu einem Treffen der europäischen Finanzminister in Breslau kam auch ihr amerikanischer Kollege Timothy Geithner. Dieser hatte mehrere Lösungsvorschläge für das Griechenland Problem parat, die jedoch allesamt abgelehnt wurden. Hauptgrund für das Zögern der anderen Eurostaaten ist, dass Athen einfach nicht genug spart, so als würden sie ihre ernste Lage nicht ernst genug nehmen. Acht Milliarden Euro sind derzeit im Gespräch als Hilfe für die Griechen. Doch ob sie diese wirklich bekommen, das soll erst im Oktober entschieden werden. Bis dahin muss nun der griechische Ministerpräsident Girogos Papandreou vor der EU, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds beweisen, dass Griechenland ernsthaft daran interessiert ist, seine Staatsfinanzen zu sanieren.
    Manche der europäischen Staaten schlugen nun als Lösung eine Finanztransaktionssteuer vor, was jedoch von den USA, sowie auch den Briten, vehement abgelehnt wurde. Mit dieser Steuer würden Banken und Spekulanten an den Kosten beteiligt werden. Ob dieser Lösungsversuch sich durchsetzen wird, ist jedoch derzeit noch fraglich. Hinzu kommt der Streit mit der finnischen Regierung. Diese verlangt Pfand für ihren Hilfsbeitrag, mit anderen Worten soll ihnen Athen garantieren, sie würden ihre Hilfsleistung irgendwann wieder sehen. Die Debatte um das so genannte Finnen-Pfand macht die Diskussion um die Hilfsmaßnahmen insgesamt auch nicht einfacher. Die anderen Euroländer sind verärgert, da ein Hilfspaket gar nicht zustande käme, wenn jeder von ihnen Pfand verlangt.
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  3. B_Weber added a topic in Andere Geldanlage   

    Das schlechte Image der Anlageberater
    Seit dem Beginn der großen Finanzkrise vor drei Jahren steht es immer wieder im Fokus von Diskussionen und Kritik: das Berufsbild des Anlageberaters. Der zeitweilige Zusammenbruch der Finanzwelt nach der Pleite der Lehman Brothers war ebenso das Ende der Zeit, als man Berater in Banken achtete und sich ihnen anvertraute. Im Zuge der Krise kam ans Licht, mit welchen Methoden manche Berater in die eigene Tasche wirtschaften und ihren Kunden Produkte aufschwatzen, die für diese persönlich absolut ungeeignet, ja wenn nicht sogar riskant bis gefährlich, sind, nur um die höchsten Provisionen einzustreichen. Nun denn, das Image hat schwer gelitten und auch neu eingeführte Protokolle des Beratungsgesprächs und eine versprochene höhere Transparenz der Branche bringen das Vertrauen der Kunden nur in den seltensten Fällen zurück. "123people.ch/s/jürg+zeltner" Jürg Zeltner , der als CEO beim UBS Wealth Management tätig ist, sagt zu dem Thema: „Die Kunden verlangen eine aktive Beziehung zu ihrem Anlageberater und eine auf die persönliche Situation abgestimmte Investment-Strategie.“
    Wie eine erst kürzlich veröffentlichte Studie ergab, ist das Vertrauen der Kunden in ihre Finanzberater so sehr geschwächt, dass diese lieber Verluste eingehen, bevor sie auf die Meinung des Beraters hören. Die Uni Frankfurt führte die Studie mit 8000 Kunden eines Online Brokers durch. Ihnen wurde eine kostenlose Beratung angeboten, die nicht durch Provisionen für den Berater verfälscht werden sollte. Wie sich herausstellte, wollten nur 5 Prozent der Kunden die Beratung überhaupt annehmen. Und nur die Hälfte dieser 5 Prozent hielt sich an die Tipps der Berater. Niemand unter ihnen legte sein Geld zu 100 Prozent so an, wie die Berater es empfohlen hatten. Dadurch machten die Kunden Verluste.
    Wie man sieht, sitzt das Misstrauen tief. Die Kunden hätten gute Geschäfte gemacht, wenn sie den Beratern vertraut hätten, so machten sie Verluste. Doch da im Vorlauf der Beratung nicht einzusehen war, welche Qualität diese vorweisen konnte, verließen die meisten sich auf ihr eigenes Gefühl und machten Fehler, die selbstverständlich auch nicht zu vermeiden sind, wenn man sich auf dem Gebiet nicht allzu gut auskennt. Um dies zu verhindern, war der Beruf des Beraters ursprünglich einmal entstanden. Kaputt gemacht haben sich ihren Ruf die Berater teilweise selber. Die Frage bleibt jetzt: Wie stellen sie ihren Ruf wieder her?
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  4. B_Weber added a topic in Andere Geldanlage   

    Honorarberater auf dem Vormarsch
    Im Zuge der immer lauter werdenden Kritik an Bankberatern hat das Verbraucherministerium der Bundesregierung nun ein Papier herausgegeben, das die Vorlage zu einem für das nächste Jahr geplante Gesetz liefern soll, in dem die Berufsform des Honorarberaters genau definiert werden soll. In den vergangenen Jahren nach der Finanzkrise war das Berufsbild Bankberater in ein immer schlechteres Licht gerückt, nachdem bekannt wurde, dass viele unter ihnen nur die ihnen winkenden Provisionen im Kopf haben. Demnach werden immer wieder Kunden fälschlich beraten und mit Produkten ausgestattet, die für ihren Bedarf äußerst unpassend sind, solange der Berater dadurch eine hohe Provision herausschlagen kann. Zwar wurden kürzlich so genannte Beratungsprotokolle eingeführt, die dem Kunden eine gewisse Transparenz bieten sollen, doch das gewünschte Ergebnis ist dadurch noch nicht erzielt worden.
    Jetzt greift also die Bundesregierung ein und möchte im kommenden Jahr ein entsprechendes Gesetz verabschieden. Honorarberater unterscheiden sich in einem entscheidenden Punkt von herkömmlichen Beratern: Sie arbeiten nach Stundenlohn, während andere nach Provision bezahlt werden. Diese Form der Beratung kann dem Kunden einfach eine neue Form der Sicherheit verschaffen, nachdem das Berufsbild allgemein in der vergangenen Zeit doch sehr gelitten hat. Man kann somit guten Gewissens in ein Beratungsgespräch gehen und sich sicher sein, Produkte angeboten zu bekommen, die einem individuell passen. Solange Berater per Provision bezahlt werden, wird sich nie ganz ausschließen lassen, dass sie nicht doch in die eigene Tasche wirtschaften.
    Problem könnte nun bloß werden, dass sich die Verbraucher trotzallem dem neuen Modell gegenüber quer stellen. Immerhin würde das jetzt bedeuten, dass sie für Beratungen Geld bezahlen müssen. Bisher war die reine Beratung umsonst, das wird sich nun ändern. Man ist sich in Expertenkreisen jedoch sicher, dass diese Skepsis durch gesetzliche Mindeststandards mit der Zeit abgebaut werden kann. Viele Banken könnten sich ebenso gegen den Entwurf stellen, da sie es nicht gewohnt sind, ohne Provisionen zu arbeiten. Des Weiteren fürchten sie, nur noch als Vermittler und nicht mehr als Berater angesehen zu werden. Immerhin verdienen sie an dem jetzigen Modell gar nicht schlecht. Man wird sehen, wie sich das neue Gesetz durchsetzen wird und ob man die Resultate bald in Beratungsgesprächen zu spüren bekommt. "moneyhouse.ch/p/zeltner_jurg-4078308/index.htm" Jürg Zeltner , CEO beim UBS Wealth Management ist der Meinung: „Die Bank muss dafür sorgen, dass der Kunde weiß, worauf er sich einlässt.“
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  5. B_Weber added a topic in Währungen, Zertifikate, Derivate   

    Risikobereitschaft der Anleger nimmt ab
    Wie die UBS vermeldet, hat die Risikobereitschaft der Anleger, die vergangenen Monat mit Discount Zertifikaten der UBS auf den Deutschen Aktienindex setzten, wieder abgenommen. Noch im Juni konnte die Schweizer Großbank vermelden, dass die Investoren erstmals wieder mehr Vertrauen in die Kursentwicklung zeigten, doch die US-Schuldenkrise und der aktuelle Börsencrash machen sich auch bei den deutschen Anlegern bemerkbar. Marktprognosen seien schwierig geworden, erklärt "moneyhouse.ch/p/zeltner_jurg-4078308/index.htm" Jürg Zeltner , CEO des UBS Wealth Management, und weiß, dass Anleger gerade in unsicheren Zeiten das Bedürfnis nach Orientierung und nach sicheren Anlagen haben. Das zeigt sich auch im Investor-Sentiment-Index der UBS.
    Dieser Index vergleicht den aktuellen Stand des Dax mit der Höhe der Sicherheitspuffer (Caps), die Anleger beim Kauf der Discount-Zertifikate ausgewählt haben. Je weiter das Cap unter dem DAX liegt, umso weniger Vertrauen hat der Anleger in die Kursentwicklung. Ein hoher Cap deutet damit auf eine größere Risikobereitschaft und auf Optimismus bei den Anlegern hin.
    Im Juli lag der durchschnittliche Sicherheitspuffer, den die Investoren wählten, 13,32 Prozent unter der DAX-Marke. Noch im Vormonat hatte er lediglich 6,59 Prozent unter dem Wert des DAX gelegen. Noch zu Beginn des Monats hatten die gewählten Risikopuffer bei durchschnittlich 11,13 Prozent unter dem Wert des Dax etwas höheres Vertrauen in die Kursentwicklung signalisiert, doch bereits zur Monatsmitte erreichten sie ihr Tief von 14,45 Prozent unter dem DAX-Stand.
    „Die positive Stimmung aus dem vergangenen Juni ist mit den deutlichen Kursstürzen des DAX Anfang Juli gekippt. In schwankungsintensiven Märkten können sich Discount-Zertifikate-Anleger mit den tieferen Caps besser gegen Verluste wappnen“, erklärt Marcel Langer, aus dem Derivateteam der UBS in Frankfurt die Wahl der Kunden. Um bei Discount-Zertifikaten die maximale Rendite zu erzielen, muss der Kurs des Basiswerts zum Laufzeitende mindestens bis zum gewählten Cap-Wert ansteigen.
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  6. B_Weber added a topic in Andere Geldanlage   

    Alternative Investments
    Unter alternativen Anlagen, oder Investments, versteht man allgemein Vermögensanlagen, die sich anders verhalten als Aktien oder Anleihen. Wer bei diesem Begriff als erstes an Hedge Fonds denkt, der liegt falsch. Bei alternativen Investments besteht ein Unterschied gegenüber anderen Anlagen bezüglich der Korrelationund des Risiko- Ertragsverhältnisses. In der heutigen Zeit haben Anleger einen unüberschaubar großes Angebot vor sich, in das sie investieren können. Das weiß auch "moneyhouse.ch/p/zeltner_jurg-4078308/index.htm" Jürg Zeltner UBS : „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions - und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.“
    Investitionen in natürliche biologische Masse ist komplett unabhängig von der Entwicklung an den Aktien- und Rentenmärkten. Es folgt exponentiellen Regeln, denn Biomasse wächst geometrisch. Selbstverständlich kommt es beim Erzielen einer hohen Rendite darauf an, dass man auf die richtigen Standorte und eine effiziente Verarbeitung setzt. So sind die Produktions- und Verarbeitungskosten im europäischen Gebiet, zum Beispiel in Wäldern bei der Erzeugung und Vermarktung von Nutzholz, relativ hoch im Vergleich dazu, wieviel die Endprodukte kosten. Jedoch ist es ja auch möglich, sich als Anleger eher international und außerhalb Europas zu orientieren.
    Eine Anlage muss sich nicht zwangsläufig auf den konventionellen Anbau beschränken. So setzen einige Unternehmen darauf, beispielswiese tropische Wälder dadurch zu schützen, dass diese nachhaltig genutzt werden. So unter anderem das schweizerische Unternehmen Precious Woods. Deren Aktie steht nicht schlecht und hat sich, seitdem sie an die Börse gegangen sind, besser als der Vergleichsindex SPI entwickelt. Es werden immer höhere Gewinne erzielt. Was ist mit dem nachhaltigen Nutzen genau gemeint? Die betroffenen Wälder gehören dem Unternehmen. Es wird Holz geerntet, jedoch nur schonend und in solchen Mengen, dass der Wald so intakt wie möglich bleibt. Wenn die Ernte abgeschlossen ist, wird der Wald überwacht, damit niemand auf illegale Weise dort ernten kann.
    Eine Investition in diese Anlagen ist besonders für institutionelle Anleger geeignet. Privatanleger haben es schwerer, da sie nur auf die wenigen angebotenen Fonds setzen können. Die Aktie von Precious Woods zum Beispiel ist nur an der Schweizer Börse handelbar.
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  7. B_Weber added a topic in Allgemein   

    Schweizer Börse erholt sich
    Die Schweizer Börse startete am Dienstag schwach, machte jedoch in den ersten Handelsstunden Verluste wett und zeigte sich stabil. Die Unsicherheit bei den Anlegern bleibt jedoch.
    Trotz eines im Vergleich zum Vortag positiven Start an der Schweizer Börse wollte man noch nicht von einer Aufwärtsbewegung sprechen. „Die Verunsicherung ist weiterhin sehr groß“, erklärte ein Händler. Vor allem die Schwäche der Schwergewichte und des Finanzsektors belastete den SMI. Zuletzt war das Geschäft in Zürich verhalten und mit geringen Umsätzen verlaufen, da die Verunsicherung durch die Schuldenkrise in der Eurozone trotz Hilfspaket für Griechenland groß blieb.
    Auch die Sorge um ein mögliches Abrutschen der USA in eine neuerliche Rezession nach den enttäuschenden US-Konjunkturdaten wachsen. Dazu kommt, dass sich der starke Franken als Konjunkturbremse für die heimische Wirtschaft erweisen dürfte. „Es gibt momentan keinen guten Grund um Aktien zu kaufen“, kommentierte ein Händler das bescheidene Geschäft.
    Obwohl sich die Kurseinbußen im Vergleich zum Vortag leicht verbessert haben, merkt man den Anlegern die Verunsicherung durch die Schuldenkrise an. Auch ein weiterer Kursabfall sein nicht auszuschließen, hieß es. „Je länger dieser leicht nach unten geneigte Trend anhält, desto nervöser werden die Anleger“, sagte ein Händler.
    Besonders den Finanzwerten machten die weiter schwelende Schuldenkrise und neue Regulierungsvorschriften zu schaffen. "finews.ch/news/banken/5106-ubs-lwir-brauchen-kompetente-beraterpersoenlichkeitenr" Jürg Zeltner Wealth Management UBS bezeichnete die Aktivitäten der reichen Privatkunden in den vergangenen Wochen als schlecht, obwohl das Wealth Management der UBS im ersten Quartal des Jahres noch einen beträchtlichen Zufluss an neuen Kundengeldern verbuchen konnte. Nach den Kurseinbußen vom Vortag stabilisierten sich die Aktien der Großbanken Credit Suisse und UBS auf dem Vortagesstand. Dagegen holten die Versicherungsaktien einen Teil der Vortageseinbußen auf. Swiss Life hatte am Vortag fast zwei Prozent verloren.
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  8. B_Weber added a topic in Krankenversicherungen   

    Finanzvertriebe in der Kritik
    Immer wieder stehen Finanzvertriebe, genau wie Banken und Anlageberater, in der Kritik, ihre Kunden nicht qualitativ zu beraten. Auch wenn diese vereinzelten Kritiken laut eines Mitarbeiters von MLP nicht repräsentativ seien, wird die Kritik nicht leiser.
    "nzz.ch/nachrichten/Wirtschaft/aktuell/neuer_maschinenraum_der_ubs_1.8991340.html" Jürg Zeltner , CEO des UBS Wealth Management ließ zum Thema Anlagenberatung verlauten: „Die Kunden verlangen eine aktive Beziehung zu ihrem Anlageberater und eine auf die persönliche Situation abgestimmte Investment-Strategie. Die Kunden wollen vom Anlageberater Gewissheit, dass dieser die langfristigen Kundeninteressen vor seine eigenen stellt.“
    Wie sieht die Sache jedoch bei Vertriebsorganisationen aus? Diese spezialisieren sich darauf, Banken, Versicherern und ähnlichen Anbietern Verträge zu verkaufen und von den entsprechenden Provisionen zu leben. Damit stellen sie in der heutigen Zeit die wichtigsten Verkaufskanäle für die Finanzbranche dar. Und obwohl sich ihr Image im Gegensatz zu früher weitaus verbessert hat, sind die Kunden noch immer verunsichert, was zu großen Teilen auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen ist. Eine langfristige Bindung ist bei der derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheit für viele Kunden noch unvorstellbar.
    Verbraucherschützern sind die Strategien der Vertriebe ein Dorn im Auge. So stünde die Verkaufsabsicht im Vordergrund, die Beratung im Interesse der Kunden hingegen sei nur zweitrangig, obwohl Kunden natürlich mit anderen Versprechen angelockt werden. Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten spricht in diesem Fall sogar von „aggressiven Verkaufsorganisationen, die nichts mit qualifizierter Beratung zu tun haben“. Eine schlechte Ausbildung vieler Mitarbeiter und Beratungen, die sich zu reinen Verkaufsgesprächen entwickeln, sind weitere Kritikpunkte der Skeptiker. Stephan Maier, Partner bei der Unternehmensberatung Schickler, sagte zu dem Thema: „Da trifft man so manchen Laienverkäufer, der mit Anlageberatung bis vor Kurzem nicht zu tun hatte.“
    Fehlentwicklungen im Markt seien oftmals darauf zurückzuführen, dass auch Vertriebsmitarbeiter selber unter einem enormen Druck stünden, so Rudnik. Es sei demnach keine Seltenheit, dass diese die Kunden dazu animieren, über einen Wechsel des Versicherers nachzudenken, mit dem Ziel lukrative Provisionen einzustreichen. Besonders in den privaten Krankenversicherungen sei dies der Fall.
    Die Vertriebe selbst sehen die Situation ganz anders. So rühmt sich MLP damit, die Qualität der Berater als entscheidend anzusehen. Eine gute Ausbildung sei selbstverständlich. Verbraucher seien auch gerade deshalb zufrieden, weil Finanzvertriebe weniger bürokratisch seien und die Kunden eine Rundum-Betreuung genössen.
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  9. B_Weber added a topic in Allgemein   

    Perspektiven für Schwellenländer 2011
    Es ist davon auszugehen, dass sich die kräftige Performance der Schwellenmärkte auch in 2011 wiederholen wird und die Kapitalzuflüsse in Schwellenmarktanlagen durch die zweite quantitative Lockerungsrunde der US Notenbank Federal Reserve noch zunehmen dürften.
    Für das Jahr 2011 wird ein Gewinnwachstum von 20 Prozent erwartet. Auch die schwächelnde Konjunktur in den Industriestaaten könnte Anlegern klar machen, dass sich Investitionen in Aktien aus Schwellenländern lohnen können. "nzz.ch/nachrichten/Wirtschaft/aktuell/neuer_maschinenraum_der_ubs_1.8991340.html" Jürg Zeltner Wealth Management UBS hält insbesondere Schwellenländer wie Brasilien oder Indien für zu favorisierende Märkte. Eine Kombination aus hohem Gewinnwachstum, attraktiven Bewertungen und robusten wirtschaftlichen Fundamentaldaten verspricht laut "ubs/1/g/investors/corporategovernance/groupexecutiveboard.html" Jürg Zeltner positive Aussichten für die Schwellenländer.
    Die Industrienationen haben weiterhin mit einer hohen staatlichen und privaten Verschuldung zu kämpfen und leiden zudem unter Inflationssorgen, wohingegen zu erwarten ist, dass die Schwellenmärkte auch 2011 ein anhaltend hohes Wachstum verzeichnen können. Das hauptsächliche Problem in den Schwellenländern wird sein, den Inflationsdruck unter Kontrolle zu halten, der aus dem Wirtschaftswachstum resultiert. Es ist davon auszugehen, dass die Schwellenländer so wie bisher den größten Beitrag zum weltweiten BIP Wachstum leisten werden.
    Vor allem China wird als weltweiter Wirtschaftsmotor an Bedeutung zulegen. Einzig der starke Inflationsdruck könnte auch hier zum Problem werden. Aufgrund dessen hat die Zentralbank die Zinsen und den Mindestreservesatz für Banken angehoben um die Inflation einzudämmen und ein nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. Auch die Binnennachfrage in China steigt stetig und wurde durch die politischen Verantwortlichen nachhaltig gefördert.
    Die Schwellenmärkte werden zunehmend von institutionellen Anlegern als strategische und nicht mehr als taktische Anlageklasse betrachtet . Auch weiterhin dürfte sich das nicht ändern, denn in den Industrieländern lassen sich weiterhin nur niedrige Renditen erwirtschaften. Dies führt zu einer Verschiebung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse zugunsten der Schwellenländer, was sich möglicherweise auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.
    Nicht nur die Binnenkonjunktur der Schwellenländer nimmt zu, sondern auch der Handel der Länder untereinander. Beispielsweise betreiben Brasilien und China mehr Handel untereinander als mit den USA und China beliefert mehr Schwellenländer als G7 Staaten. Alles in allem ist damit zu rechnen, dass die Schwellenländer weiter als Anlagemärkte an Attraktivität gewinnen werden.
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