Welcome to Finanzen-Forum.net
Registriere Dich um Beiträge erstellen und Antworten verfassen zu können.

Kolender

Mitglieder
  • Content count

    33
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch


Über Kolender

  • Rang
    Benutzer
  • Geburtstag 05/17/65

Converted

  • Wohnort Chemnitz
  • Beruf Ruhestandsplaner

Kolender's Aktivitäten

  1. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Vorteile und Nachteile von Indexfonds   

    Hallo, ja, es gibt verschiedene Risikoklassen, wobei 1 die niedrigste ist. Die Angaben sind nicht immer leicht zu finden, sollten aber zugänglich sein, z.B. in den "key investor informations" (KII).
    Die Anbieter messen dabei u.U. nach untersch. Messlatten (üblich 1-5/ Aktienfonds).
    Um innerhalb einer RKL zu unterscheiden, muss man sich schon etwas genauer einlesen. Allgemein würde ich mal so sagen wollen (m. Vorbehalt): je breiter aufgestellt ein Fonds ist, um so volatiler .
    Ein Welt- Index wird also sicher nicht innerhalb der gleichen Zeitspanne so gebeutelt werden wie ein Branchenfonds einer begrenzten Anlageregion wie Afrika/ Mittlerer Osten.
  2. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Für wen lohnt sich Riester?   

    Genau!
    Das ist eben das Versicherer- Problem!
    Zertifiziert sollten die Anbieter alle sein- auch die Fondssparer. Das heißt: BEITRAGSGARANTIE! Das Guthaben ist immer verfügbar (notfalls steuer- und zulagenschädlich) und eben ohne Rentengaraniezeit und Langlebigkeitsrisiko VERERBBAR. Also, wer seine Kinder & Partner gut leiden kann, sollte über das Ablauf- Problem mal gründlich nachdenken.
    Gruß.
  3. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Für wen lohnt sich Riester?   

    Hallo,
    nun ja die Profiteure sollten eigentlich alle sein. Die Rechnung oben stimmt so natürlich nicht: für Kinder erhalten berechtigte Sparer/ Anleger je Jahr lediglich 185€. Die 300€ gibt es auch- einmalig, wenn das Kind einen eigenen Vertrag abschließt, dann entfallen aber sicher dei o.g. Zulagen beim Elternteil.
    Man kann auch 2 Riester- Verträge haben und verteilen. Das macht es zwar etwas komplizierter, kann aber sinnvoll sein. Bsp. Zwangsmitglieder VBL/ ZVK.
    Ein Fondssparplan kann generell Sinn machen, nicht nur wenn man flexibel bleiben will: Am Ende kann das Geld sogar ins Erbe fließen und mutiert nicht zur abgekürzten Rentengarantiezeit...
    Gruß. Ko.
  4. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Tagesgeldhopping ja oder nein?   

    Hallo,
    Einlagensicherungs beachten (derzeit max. 50 T€) - besser auf mehrere Institute verteilen, die Banken - Krise ist noch nicht vorbei.
    Geldwerte sind dem Inflationsrisiko ausgesetzt ! Das kann u.U. auch durch das Schmiergeld nicht kompensiert werden.
    Gruß. Ko
  5. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Für wen lohnt sich Riester?   

    Hallo, okay, Irland ist Pleite und Florida,... und: sind dort alle verhungert? Waren nicht die mit Sachwerten (einigen Fonds/ ETF) sogar die Gewinner? Ein kluger Mann hat mal recherchiert, was die 10% Reichen von den anderen unterscheidet: Besitz an Sachwerten. Geld allein macht nicht glücklich,... Also: warum nicht in Sachwerten riestern und Steuervorteile und Zulagen und avwL mitnehmen???
    Die mit dem Geld in der Hand sind doch immer die Verlierer gewesen. Vorsicht!
  6. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Für wen lohnt sich Riester?   

    Hallo, also über die Mitnahme- Effekte von 60€- Jahreszahlern muss man sicher nix groß sagen. aber es gibt da Raucher, denen die Schachtel Kippen auch schon schmerzt...
    Ob es eine Versicherung sein muss- ich weiß nicht. Fakt ist, dass es Fondssparpläne gibt, bei denen kein derartiger Faktor zu ermitteln ist (ausländische Kurolatoren lachen sich an der Stelle eh kaputt: Fettleibigkeit, Bewegungsmangel, Drogen nebst Alc+Nic...) und: KEIN Zwang zum Abschluss einer solchen besteht. DAS genau ist einer der Vorteile, dass man JEDERZEIT über Sinn oder Unsinn in der jeweil. Lebensphase entscheiden kann, sei es auch notfalls bei "schädlicher Verwendung". Gibt ein Rentenfaktor also eine 30 her, dann bekomme ich bei 100T Kapital eine Rentengarantie von 300. Nehme ich mit einer Fondslösung (Höchstandssicherung, etc. ) Vorlieb und es kommen 600 raus, kann ich a) auf die Rente verzichten oder das Angebot annehmen und dann etwa 15% Abschlag verknusen. Die Anlage kann dann ca. 20J. beitragsfrei schlummern und auch die Langlebigkeit abdecken- WENN ich es WILL. Ist doch fair, oder?
    Geld mit 65 raus und dann? Riestern gäbe zumindest schon mal 30% zweckfrei heraus- ohne Schädlichkeit.
    Bei Neuanlage wieder 5% Abschlusskosten zahlen? ich weiß ja nicht... und wie werden dann die Zinsen sein, wird das Inflationsrisiko verschwinden? Hm. Und: Man kann nicht allen Ernstes erwarten, dass die Steuervorteile in der Laufzeit nicht nachgelagert gegenfinanziert werden. Eine Weltreise soll da nicht finanziert werden- sondern die Rente: wenigstens DARÜBER sollte man sich schon klar sein. Gruß. Ko.
  7. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Für wen lohnt sich Riester?   

    Hallo, also zunächst einmal: offensichtlich ist da gar nix, sonst gäbe es nicht Millionen Verträge. Die zitierte Seite vergleicht mit einer Anlageform, die 4,5% erwirtschaftet (wo gibts das denn???) und KEIN (Langlebigkeits-) Risiko trägt- also schon mal Äpfel und Birnen.
    Wie alt man wird ? Wer weiß das schon? Besser wäre was? Zinsen unter Inflation: ist ja sicher nur Spass?! ETF, klasse, aber welcher? Der der gestern 5% Verlust hatte?
    Also mal langsam: Ob es sich lohnt (die Frage war ja: für wen?), ist eine eher individuelle Sache, ähnlich wie beim Auto. Bei über 20% Kosten wird es sich nicht rechnen, ja. Es gibt auch nicht nur Versicherungsprudukte! Bei dem Beispiel 1600€ ist keine Steuerersparnis berechnet. Sinn würde es machen, bis 2100€/ J. aufzufüllen. Die eigene Zulage, die der Kinder, Steuererstattung und etwas Rendite sollten die Kosten wirklich nicht übersteigen.
    Klar, wer 5.-€/ Monat zahlt und schon 30.-€ Jahresvertragskosten hat, kommt nicht auf den grünen Zweig- es sei denn, da wäre noch eine Anfangszahlung, Kinder, etc. Mit 55 so etwas anzufangen, muss auch nicht der richtige Plan sein; es sei denn, man will etwas Geld Hartz- 4- sicher machen (nix ETF/Festgeld,...). Als reine Anlage (Riesterfonds) ohne Versicherungskosten kann es sehr wohl auch anders gehen, aber mancher will halt Vers.- ganz wie man es mag. Also kurz: es ist sicher schwer, das Richtige zu finden, aber bei Fondsplänen zu gucken, kann durchaus lohnen- bei objektiver und subjektiver Betrachtung. RK
  8. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Vorteile und Nachteile von Indexfonds   

    Hallo, die Äußerungen des zitierten Artikels sind so nicht gänzlich neu, allerdings konzentriert einseitig. Man kann es auch so lesen: immerhin schlagen auf Sicht von 10 Jahren über 25% der Fonds den Index (Benchmark)- Aktien DE über 43%.
    Zum einen kenne ich nicht viele, die mal eben 100T€ anlegen. Hinzu kommt, dass es eher nicht empfehlenswert wäre, "alle Eier in einen Korb" zu legen, was uns zu der Frage führt, wie investieren. Und da tritt das eigentliche Problem zutage: Niemand weiß wirklich, was die Zukunft bringen wird; welcher ETF ist also der richtige? Auch ohne große Kosten kann ein ETF ordentlich Verluste machen... speziell, wenn sich niemand darum kümmert. Das ist gewiß nicht jedermanns Sache. Dabei haben ETF´s selbstverständlich ihre volle Daseinsberechtigung und gehören einfach mit dazu. Es muss ja nicht immer ein Fonds sein. Ein weiterer Problemkreis ist bei Beratungsgeschäft die gesetzliche Pflicht, anlage- und anlegergerecht zu agieren, dies würde man als beratungsfreies Anlegen mal eben so für sich selbst ganz bestimmt nicht bringen- und dann riskiert man eben, in der falschen Risikoklasse übergewichtet zu sein. Ein Weg, diese Dinge zu umgehen, kann sein, einen Berater zu suchen, der Ausgabeaufschläge rabattiert und gewinnbeteiligt arbeitet. So senkt man den Einstandspreis und hat dennoch jemanden, der sich kümmert.
  9. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Pflegeversicherung als private Ergänzung   

    Das ist vollkommen richtig. Jeder Fall ist anders. Nach meiner Auffassung ist genau dies auch der Hauptgrund, weshalb Vorsorge "von der Stange" nicht funktionieren kann. Denn jeder hat andere Voraussetzungen an Einkommen/ Ausgaben (Liquiditätsstatus), Vermögen, persönlichen Zielen, Risiko- Neigungen - um nur einiges zu nennen. All das sollte heutzutage eine gute Planung, die völlig anbieter- UND PRODUKTNEUTRAL berücksichtigen. Teilweise ist dies auch gesetzlich geregelt und muss so sein: "anlage- und anlegergerecht". Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber leider sehen das (noch) nicht alle Kollegen so und riskieren sogar Beratungsfehler...
    Die nächste Frage ist dann, ob das ausgewählte Produkt auch passt. Und dies ist wiederum eine Stufe, an der man scheitern kann. Es gibt die passenden Lösungen am Markt- so viel ist gewiss. Problematisch allerdings kann es bei einzelnen Anbietern werden, da ist das Spektrum eher eingeschränkt. Zudem darf man nicht erwarten, dass gebundene Versicherungsbüros oder Banken die Empfehlung aussprechen, sich an einen spezialisierten Makler zu wenden...
  10. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Was ist eine Direktversicherung?   

    Eine andere Art von Direktversicherung, die nichts mit betrieblicher Altersversorgung zu tun hat, meint Anbieter ohne Beratung und ohne haftenden Außendienst, richtig. Unter Umständen kann dort auch eine BAV gekauft werden. Problem: Ich muss mich selbst schlau machen und genau wissen, was ich will. Eine Beratung darf ich nicht erwarten- nicht über das angebotene Standardprodukt hinaus... Angenommen ich versichere bei einem Direkt- Anbieter mein Haus und habe keinen Hinweis auf eine "All- Risks" - Deckung, dann werde ich nicht danach fragen und bekomme auch nicht den deutlich besseren Schutz (der nicht einmal teurer sein muss). Nach meinen Erfahrungen gehen vermeintliche Einsparungen oft auch mit Leistungskürzungen (schlechtere Konditionen!) einher. Anderes Beispiel. Die verbreitete Annahme, dass man da eine Kfz.- Haftpflicht hingeben kann, weil den Ärger im Zweifel der Unfallgegner hat, teile ich ebenfalls nicht. Ein kleiner und preiswerter Einschluss bei einem Service- Versicherer kann für mich als Fahrer (Eigenschaden!) einen feinen Unterschied von Millionen € bedeuten: Fahrerschutz/ Fahrerunfall...
    Also: Mangel an Beratung kann echt teuer werden. Die Direkt- Anbieter haben dennoch zweifelsfrei ihre Daseinsberechtigung und lassen sich unter Umständen in Koppelung mit sep. zu bezahlender Beratung/ Honorarberatung als "provisionsfrei kalkulierte" Variante nutzen.
  11. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Vorteile und Nachteile von Indexfonds   

    Hallo, Zertifikate sind nachrangiges Bank- Eigenkapital und werden von mir nicht beraten. Die Banken- Krise ist noch nicht unbedingt vorbei, schon drohen neue Abschreibungen (Griechenland).
    Die zitierte Aussage für EFT schließt Fonds ein.
    Der Begriff Sondervermögen ist etwas umstritten. Gemeint ist, dass das Anlegerkapital nicht der Fondsgesellschaft gehört (im Gegensatz dazu : deutsche Versicherer !). Ist nun die Fondsges. eine GmbH und wird insolvent, dann kann eine nächste Firma die Anlageverwaltung übernehmen, aber das Anlegergeld ist geschützt.
    Bei langfristiger Betrachtung gibt es kaum konventionelle Anlageformen, die wesentlich besser gelaufen sind als Aktienfonds.
    Wie spekulativ man anlegen möchte, entscheidet man letztlich selbst. Es gibt Risikoklassen zur Unterscheidung, manchmal 1-5, manchmal 1-6, wobei 1 die niedrigste mit der geringsten Schwankung/ Wertentwicklung ist, zudem geldmarktnahe und meist inflationsgefährdet.
    Zu unterscheiden ist auch, ob man mtl. sparen oder einmalig viel anlegen will.
    ! Die größte Gefahr stellt die allg. dt. Anlegermentalität dar: teuer kaufen und im Jammertal Verluste realisieren. Das geht natürlich nicht gut- aber das ist nicht die Schuld der Anlageform oder der Fondsgesellschaft.
    Für konkrete Anfragen halte ich einen Fragebogen- Satz bereit.
  12. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: PKV – Altersrückstellung   

    Versicherer können grundsätzlich auch "Pleite gehen" (nicht nur Citi BKK), wie auch immer angelegt wird. Es gibt auch Zusatztarife mit Extra- Beitrag zur Subventionierung im Alter. Mir stellt sich da jedoch vor allem noch folg. Frage: Mal angenommen da sind dann mal z.B. 40.000€ drin und ich werde totkrank, kann DE aber nicht opriert werden (aber für 50.000$ in den USA schon) und will mein Geld haben. Ich bekomme es aber nicht, denn es ist nicht mehr in meiner Verfügungsgewalt... Hätte ich es selber angelegt- mit welchen Nachteilen auch immer, dann käme ich dran. Warum soll ich mein Geld der Versicherung übereignen?
  13. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Für wen ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?   

    ...was bei 20% und zum Teil mehr Kosten auch nicht sinnvoll sein muss. Ich habe sogar schon von einem Bestatter gehört, bei dem zu Lebzeiten Gelder hinterlegt werden oder sogar die Möglichkeit, Sparpläne dort zu machen...
  14. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Kredite aus der Schweiz   

    Der letzte SUI- Kredit, den ich gesehen habe, hatte eine 2 vorm Komma. Bei guten Bonitäten eben auch möglich. Das Problem ist dann eher das Währungsrisiko und wenn der Euro weiter so ausgeweitet und dadurch abgewertet wird...
  15. Kolender hat den im Thema hinzugefügt: Werden die Leitzinsen drastisch erhöht?   

    Wir sind trotz der marginalen Anpssung immer noch in einer TIEFZINSPHASE! Es gab schon dt. Kreditnehmer, die einschl. 1% Tilgung mehr als 10% berappen mussten... Was wäre mit Fremdwährungsdarlehen?
    Bei der jap. 0- Zins- Politik ist dann auch keine Luft mehr nach unten und ein Regularium fehlt. Wir sollten uns da nicht beschweren. Zumal die Wirtschaft ja wieder angezogen hat.