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  1. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

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  2. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

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  3. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

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  4. admin hat den im Thema hinzugefügt: Beliebtestes Mitglied der Woche   

    Genau, anhand der Danksagungen.
  5. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

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  6. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

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  7. admin hat Thema hinzugefügt: Altersvorsorge   

    Alles rund um die Unfallrente
    [b Wofür benötigt man eine [/b [b [b Unfallrente – ist sie in der heutigen Zeit noch sinnvoll[/b [/b [b ?[/b

    „Ich bin noch jung und arbeite im Büro, da brauche ich doch keine Unfallrente!“ Oft hört man diese Aussage. Doch stimmt das wirklich? Braucht man keine Unfallversicherung mehr? Es ist verständlich, dass jemand, der im Büro tätig ist, weniger gefährdet ist, dort einen Unfall zu bauen, wie jemand, der auf dem Bau arbeitet. Doch eine Unfallversicherung deckt nicht nur Unfälle im Job ab, sondern auch privat. Hier kann es eher zu einem Unfall kommen. Vom Grundwesen her deckt eine Unfallversicherung Versorgungsengpässe ab, die bei einem Unfall entstehen können. Oft kommt ein Unfall unerwartet und durch die Folgen kann die gewohnte Lebensqualität nicht ganz so aufrechterhalten werden, wie bisher. Bei schlimmeren Unfällen müssen sogar Wohnverhältnisse verändert werden. Wer kommt dann für die Kosten auf, wenn keine Unfallversicherung besteht? Der Unfallgeschädigte. Um das zu verhindern, ist es auch in der heutigen Zeit gut, eine Unfallversicherung zu besitzen.


    [b Welche Leistungen sind von der Unfallrente zu erwarten?[/b

    Die Unfallrente hat hier genaue Vorgaben. So sagt sie aus, dass bei einer Übersteigung der Invalidität von 50 Prozent und mehr und das für dauerhaft ab dem Unfalltag bis zum Tod eine vereinbarte Versicherungssumme in Form einer Rente ausbezahlt wird. Je nach Schweregrad der Schäden nach dem Unfall kann bis zur dreifachen Summe der vereinbarten Rente gezahlt werden. Das hängt jedoch auch vom Vertrag ab.


    [b Muss man sich privat absichern oder reicht die gesetzliche Unfallversicherung aus?[/b

    Wie heißt es doch so schön „Vor dem Gesetz, sind alle Menschen gleich!“ Das wird auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung angewandt. Somit gibt es feste Entschädigungen bei einem Unfall, die sich jedoch nicht an die bisherige Lebenssituation anpasst. Es gibt oft nur eine minimale Rente, die für die Existenz eine sichernde Leistung darstellt. Werden Spätfolgen oder andere Ursachen durch den Unfall verursacht, dann wird dies nicht bei der gesetzlichen Unfallversicherung mit berücksichtigt. Weder Umbaumaßnahmen noch neue Anschaffungen, um die Invalidität leichter meistern zu können, werden bei der Berechnung der Umfallrente mit einberechnet. Aus diesem Grund sollte man keinesfalls auf eine private Zusatzabsicherung verzichten.


    [b Ist bei der Unfallrente auf Gefahrengruppen zu achten?[/b

    In der gesetzlichen Unfallversicherung gibt es Gefahrengruppen, die die Rente schmälern können. Dies hängt oft vom Beruf oder Umfang der Tätigkeit ab. Dabei handelt es sich in der Regel um Faktoren, die gesetzlich geregelt sind. Auf private Bedürfnisse oder spezielle Gefahren im privaten Umfeld wird nicht eingegangen. In der privaten Unfallrente gibt es sogar Ausschlüsse, die fest definiert wurden und bei deren Vorliegen entfällt ein Versicherungsschutz und somit auch die Zahlung der Leistung.


    [b Zu diesen Ausschlüssen zählen die nachfolgend aufgeführten Sachverhalte:[/b


    [list
    [* Unfälle, die durch Geistes- oder Bewusstseinstörungen eintreten. Das können Schlag- und Krampfanfälle, epileptische Anfälle, Trunkenheit oder Rauschmittelkonsum sein. Im Bereich Alkohol gibt es jedoch auch Ausnahmen, insbesondere bei geringem Genuss.
    [* Unfälle, die sich als Folge von Straftaten, seien sie vorsätzlich oder versucht ereignet haben. Auch hier tritt nicht die private Unfallversicherung ein.
    [* Kriegsgeschehnisse sind ebenfalls ausgeschlossen. Als Ausnahme gilt, wenn man ein Urlauber ist und dann in solch ein Geschehnis verwickelt wird und dabei ein Schaden auftritt.
    [* Das Gleiche gilt bei Schäden infolge eines Flugzeuganschlages.
    [* Auch Personen, die in der Luftfahrt tätig sind, sei es als Führer von Luftfahrzeugen und Luftsportgeräten sowie für Besatzungsmitglieder dieser Maschinen sind ebenfalls nicht abgesichert. Analog trifft dieser Umstand auch für Insassen von Raumfahrzeugen zu.
    [* Zu den Ausschlüssen zählen auch Unfälle, die sich bei der Teilnahme an Rennfahrten beteiligen, bei denen Höchstgeschwindigkeiten erreicht werden.
    [* Unfälle, die durch eine Kernenergie entstehen, weil man dort beschäftigt ist, sind ebenfalls von der Unfallrente ausgeschlossen.
    [/list


    [b Wird eine Unfallrente auch gezahlt, wenn kein Unfall vorlag?[/b

    Es muss nicht grundsätzlich ein Unfall vorliegen. Verletzungen, wie bestimmte Frakturen, die auch ohne Unfall entstehen, können unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Unfallrente führen. Gehen die Leistungen hier über den normalen Versicherungsschutz hinaus, sollten solche Erkrankungen mit in den Vertrag aufgenommen werden. Damit man beispielsweise bei Osteoporose abgesichert ist.
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  8. admin hat Thema hinzugefügt: Altersvorsorge   

    Alles rund um die Erwerbsminderungsrente
    [b Die Erwerbsminderungsrente[/b

    Die Erwerbsminderungsrente, früher auch unter dem Namen Erwerbsunfähigkeitsrente geläufig, ist eine besondere Form der Rente. Es gibt immer wieder Dinge im Leben, die man nicht vorher sehen kann. So kann jeder von heute auf morgen krank werden, eine chronische Krankheit kann sich verschlimmern, im Beruf tritt eine Allergie auf oder man erlebt im schlimmsten Fall einen Arbeitsunfall. All diese Dinge können dazu führen, dass man seinen Beruf nicht mehr vollständig oder auch gar nicht mehr ausüben kann. Insbesondere dann, wenn es aufgrund von Krankheiten oder Unfällen kaum mehr möglich ist, jeden Tag arbeiten zu gehen, besteht die Gefahr, dass ein großer Batzen Geld zum Leben von heute auf morgen einfach wegfällt. Damit im Falle einer Erwerbsunfähigkeit niemand von einer Existenzangst bedroht ist, gibt es die Möglichkeit, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen.


    [b Diese Voraussetzungen müssen für eine Erwerbsminderungsrente erfüllt sein [/b

    Wenn es darum geht, vom Staat Geld zu beantragen, ist es auch bei der Erwerbsminderungsrente nicht anders, dass einige Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Tritt es nach einer Krankheit oder einem Unfall ein, dass man nicht dazu fähig ist, sechs Stunden und mehr am Tag zu arbeiten, hat man bereits die erste Anspruchsvoraussetzung erfüllt. Um dies nachzuweisen, ist ein ärztliches Gutachten nötig, in dem explizit vermerkt ist, dass man nicht mal sechs Stunden täglich im gelernten Beruf arbeiten kann. Dies darf darüber hinaus auch für andere Berufsgruppen nicht gelten. Des Weiteren muss man auch eine bestimmte Mindestversicherungszeit während der Arbeit erfüllt haben. Im Falle einer Erwerbsminderungsrente bedeutet dies, dass man minimal die letzten 5 Jahre als Arbeitnehmer versichert sein musste. Innerhalb dieses Zeitraums muss man auch drei Jahre lang Pflichtbeiträge für die Renten- und die Krankenversicherung gezahlt haben. Die Kindererziehungszeiten während dieser Zeit zählen als Pflichtbeitragszeiten ebenfalls dazu. Wie bei jeder Sache bestätigen natürlich auch Ausnahmen die Regel. Dies gilt insbesondere bei der Beitragszahlung. Trifft die Erwerbsminderung auf Grund eines Arbeitsunfalls, einer Berufskrankheit, einer Beschädigung aus dem Wehr- und Bundesfreiwilligendienst oder aus politischem Gewahrsam ein, dann reicht ein bezahlter Pflichtbeitrag aus.


    [b Tipps für die Beantragung einer Erwerbsminderungsrente[/b

    Das Stellen von Anträgen ist gerade in Deutschland oftmals eine Klasse für sich. Dies gilt auch dann, wenn man aufgrund gültiger Voraussetzungen eine Erwerbsminderungsrente beantragen möchte. Wer mit dem Gedanken spielt, eine solche Rente aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit zu beantragen, der sollte im Vorfeld einmal mit seinem Arzt oder der zuständigen Klinik reden. Denn im Laufe der Bearbeitung wird die Deutsche Rentenversicherung einen Brief schicken, indem man aufgefordert wird, vom jeweiligen Arzt oder einer Klinik ein ärztliches Befundgutachten erstellen zu lassen. Es kann im vorab nie schaden mit den ersten Untersuchungen, die solch ein Gutachten mit sich bringen, kann vor diesem Brief zu beginnen. So kann der zuständige Arzt bzw. die Klinik erste Notizen machen, die dann für das spätere Gutachten wichtig sein werden. Hier ist es auch enorm wichtig, dass der Antragsteller auch wirklich jeden Punkt anspricht, der ausschlaggebend für die Krankheit oder den Unfall ist. Je genauer das Gutachten, umso größer ist auch die Chance, dass der Antrag schnell bearbeitet wird.


    [b Woher bekommt man einen Antrag für die Erwerbsminderungsrente?[/b

    Für die Bearbeitung der Erwerbsminderungsanträge ist die Deutsche Rentenversicherung in Berlin zuständig. Von dieser Stelle kann man auch den Antrag beziehen. Damit aber nun nicht jeder nach Berlin fahren muss, gibt es in jeder größeren Stadt eine Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung. Hier kann das Formular abgeholt werden. Wer es sich nicht alleine zutraut, den Antrag auszufüllen, der kann darüber hinaus auch die fachkundige Hilfe der Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Dazu sollte man vorab telefonisch einfach einen Termin vereinbaren. Zum Termin sollte man dann alle ärztlichen Unterlagen und alle Dokumente mitbringen, die man im Laufe des Arbeitslebens von der Krankenversicherung und von der Rentenversicherung bekommen hat. Darüber hinaus ist auch der Sozialversicherungsausweis wichtig. Bei diesem Gespräch kann man selbstverständlich auch alle weiteren Fragen zum Thema Erwerbsminderungsrente klären. Es kann auch gut sein, dass noch einige Unterlagen nachgereicht werden müssen. Dies kann man dann aber per Post machen. Ist der Antrag fertig und unterschrieben, schickt ihn die Beratungsstelle dann an die Hauptstelle nach Berlin.


    [b Das Gutachten vor der Erwerbsminderungsrente[/b

    Die Bearbeitung eines Antrags auf Erwerbsminderungsrente kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Im Laufe des Verfahrens kommt es dann auch vor, dass man von der Rentenversicherung dazu aufgefordert wird, sich einem Gutachter von der Versicherung vorzustellen. Dazu bekommt man einen Brief mit der Anschrift eines Arztes. Dort muss ein Termin vereinbart werden. Dieser Arzt erstellt dann nach einigen Untersuchungen ein weiteres Gutachten, welches über die Zustimmung oder die Ablehnung des Antrages entscheidet. Darüber hinaus kann es auch sein, dass man erneut zu einem Gespräch in die Beratungsstelle der Rentenversicherung gebeten wird. Dort möchte dann der Rehabeauftragte der Rentenversicherung ein Gespräch führen, um herauszufinden, ob eine eventuelle Rehabilitation in Frage kommt, um den Antragsteller doch wieder in den Beruf zu integrieren.


    [b Die Abzüge bei einer Erwerbsminderungsrente[/b

    Natürlich muss man auch bei einer Erwerbsminderungsrente Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Dies tut man jedoch wie in einem richtigen Arbeitsverhältnis nur zur Hälfte. Die andere Hälfte wird von der Deutschen Rentenversicherung gezahlt. Wie hoch dieser Beitrag ist, hängt jedoch immer davon ab, wie viel Erwerbsminderungsrente man bekommt. Dies kann sich jeweils dann ändern, wenn die Rente aufgrund von Tarifverhandlungen oder Ähnlichem neu berechnet wird. Darüber hinaus kann eine Erwerbsminderungsrente in jungen Jahren dazu führen, dass es bei der späteren Altersrente Abzüge gibt. Bei der Berechnung der Altersrente erhält der Antragsteller für den Zeitraum, der zwischen der Erwerbsminderung und dem 63. Geburtstag liegt, eine sogenannte Zurechnungszeit. Diese Zurechnungszeit sorgt am Ende für ein bisschen mehr Altersrente. Wird die Erwerbsminderungsrente vor dem 63. Lebensjahr schon in eine Altersrente umgewandelt, muss der Antragsteller mit einem Abzug von 0,3 Prozent jeden Monat rechnen, bis er das 63 Lebensjahr erreicht hat. Die Höchstgrenze ist jedoch 10,8 Prozent. Ist das 63. Lebensjahr voll, braucht kein Abschlag befürchtet zu werden. Ab dem Jahr 2024 gilt diese abschlagsfreie Altersrente jedoch erst mit 65 Lebensjahren.


    [b Der Antrag zur Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt - was sollte man tun?[/b

    Es kann in vielen Fällen vorkommen, dass der Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt wird. Hier sollte man dann nicht verzagen und sofort einen Anwalt für Sozialrecht aufsuchen. Dieser hat dann vier Wochen Zeit, um dem Bescheid zu widersprechen. Darüber hinaus sollte man bei der Rentenversicherung auch die Einsicht in das Gutachten des bestellen Gutachters sowie bei Bedarf des sozialmedizinischen Dienstes beantragen.
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  9. admin hat Thema hinzugefügt: Altersvorsorge   

    Alles rund um den Erbschein
    [b Der Erbschein[/b

    [b Erbschein: Was ist das und welche Funktion hat er?[/b

    Erben benötigen nach dem Tod eines Angehörigen häufig eine Bestätigung für ihre Stellung als Erben. Das Testament kann diesen Nachweis liefern. Ein Testament ist aber nicht immer vorhanden oder es reicht nicht aus, dann muss von den Erben ein Erbschein beantragt werden. Das Nachlassgericht stellt diesen aus, allerdings nicht automatisch, sondern nur auf Antrag.

    Der Erbschein ist vor allem dann von wesentlicher Bedeutung, wenn der Verstorbene kein Testament oder eine andere Verfügung erstellt hat. Dann ist der Erbschein im Geschäftsverkehr zur Legitimierung notwendig. Darunter fällt in der Regel die Auflösung von Sparkonten bei Banken und, wenn vorhanden, die Umschreibung von Grundstücken oder Eigentum auf den Erben oder die Erben.

    [b Wie wird ein Erbschein beantragt?[/b

    Zuständig für die Ausstellung des Erbscheins ist das Nachlassgericht, in dessen Bezirk der letzte Aufenthalt oder Wohnsitz des Erblassers war. (Ausnahme Baden-Württemberg: Hier ist das staatliche Notariat dafür zuständig.) Das Nachlassgericht ist eine Abteilung des Amtsgerichts.

    Der Erbschein kann vom Erbe, den Erben, Nachlassverwalter, Testamentsvollstrecker aber auch Gläubiger des Verstorbenen oder des Erben beantragt werden.

    Bei der schriftlichen Beantragung eines Erbscheins müssen zahlreiche Informationen angegeben und Unterlagen abgegeben werden. Folgende Angaben sind notwendig:

    • Todeszeitpunkt des Erblassers
    • Verwandtschaftsgrad zum Erblasser
    • Wenn vorhanden, ist das Testament oder der Erbvertrag, auf den man sein Erbrecht gründet, im Original vorzulegen.
    • Anschriften aller Miterben
    • Information, ob über das Erbe ein Rechtsstreit anhängig ist.

    Der Erbschein kann schriftlich beantragt werden und ist an keine bestimmte Frist gebunden. Ein gemeinschaftlicher Erbschein kann beantragt werden, wenn mehrere Erben vorhanden sind. Zur Ausstellung muss ein Termin beim Notar oder Amtsgericht vereinbart werden. Mitzubringen ist der Reisepass oder Personalausweis.

    Alle Angaben müssen durch Urkunden oder andere geeignete Beweise wie zum Beispiel Sterbeurkunde, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde belegt werden. Zur Bestätigung der Richtigkeit aller weiteren Angaben muss der Antragsteller mit dem Antrag für den Erbschein eine eidesstattliche Versicherung vorlegen. Diese kann entweder bei einem Notar oder bei Gericht abgegeben werden.

    Achten Sie darauf, dass die vollständigen Unterlagen eingereicht werden. Müssen Dokumente oder Informationen noch nachgereicht werden, kann es etliche Wochen dauern, bis Sie den Erbschein erhalten. Sind alle Dokumente vorhanden, geht die Ausstellung des Erbscheins normalerweise rasch.

    Sollte sich später herausstellen, dass ein Erbschein fälschlicherweise ausgestellt wurde, zieht das Nachlassgericht den Erbschein wieder ein. Gründe für den Einzug eines Erbscheins sind zum Beispiel:

    • Ein rechtlich gültiges Testament taucht zu einem späteren Zeitpunkt auf und sieht eine andere Anordnung vor.
    • Durch Miterben erfolgt eine Testamentsanfechtung.
    • Es wird nachträglich mangelnde Testierfähigkeit vom Erblasser vermutet.

    [b Notwendigkeit eines Erbscheins[/b

    Versicherungen, Banken oder Grundbuchamt dürfen den Nachlass des Erblassers nur dann auf den oder die Erben umschreiben, wenn eine Legitimation als Rechtsnachfolger vorliegt. Dies muss jedoch nicht unbedingt ein Erbschein sein.

    Liegt zum Beispiel dem Erben eine Kontovollmacht vor, die der Verstorbene zu seinen Lebzeiten ausgestellt hat, ist der Zugriff auf das Bankguthaben auch ohne Testament oder Erbschein möglich. Es ist außerdem möglich Geld ausbezahlt zu bekommen, wenn das Testament oder eine beglaubigte Kopie vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass Sie der Erbe sind. Dafür ist jedoch auch noch von der Testamentseröffnung das Protokoll des Amtsgerichts notwendig.

    Wenn das Testament allerdings nicht eindeutig ist, wird von der Bank ein Erbschein verlangt. Der Erbschein ist häufig auch bei der Umschreibung eines Grundstücks notwendig – es sei denn, es liegt ein Erbvertrag oder ein notarielles Testament vor.
    Da die Ausstellung eines Erbscheins mit Kosten verbunden ist, sollte geprüft werden, ob er notwendig ist. Denn je höher der vererbte Betrag ist, umso kostspieliger wird die Erteilung des Erbscheins.

    [b Was kostet ein Erbschein?[/b

    Mit der Ausstellung eines Erbscheins fallen Gebühren an, die sich an der Höhe des Erbes orientieren, und sind durch eine gesetzliche Kostenordnung festgelegt.

    Bei Beträgen bis zu 1000 Euro werden Gebühren von 10 Euro erhoben.
    Bei Beträgen bis zu 20 000 Euro werden Gebühren von 72 Euro erhoben.
    Bei Beträgen bis zu 50 000 Euro werden Gebühren von 132 Euro erhoben.
    Die weitere Staffelung kann der Kostenordnung (§§ 107, 32 KostO) entnommen werden.

    Es ist günstiger, beim Amtsgericht den Erbschein zu beantragen. Denn der Notar erhebt zusätzlich zu der Gebühr noch 19 Prozent Mehrwertsteuer.

    [b Wie können die Kosten für den Erbschein vermieden werden?[/b

    Der Erblasser kann schon zu Lebzeiten dafür sorgen, dass seine Erben keinen Erbschein beantragen müssen. Amtsgericht, Grundbuchamt und alle Institute und Behörden erkennen normalerweise das notarielle Testament oder den Erbvertrag an. Der Erbe oder die Erben müssen nur das gerichtliche Protokoll von der Testamentseröffnung vorlegen. Die Kosten für die Erstellung eines notariellen Testaments ist meist erheblich günstiger, als die Anfertigung eines Erbscheins.
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  10. admin hat den im Thema hinzugefügt: Baufinanzierung   

    Hallo Heike,

    stelle Deine Frage doch auf finanzen-portal/ Finanzen-Portal - rund um das Thema Finanzen.
    Da ist etwas mehr los als hier.
  11. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

    Beliebtestes Mitglied der Woche
    Der Benutzer Fabian ist mit 1 Danksagung(en) der beliebteste Benutzer der Woche. Glückwunsch :-)
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  12. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

    Beliebtestes Mitglied der Woche
    Der Benutzer Finance_2ME ist mit 1 Danksagung(en) der beliebteste Benutzer der Woche. Glückwunsch :-)
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  13. admin hat Thema hinzugefügt: Smalltalk   

    Beliebtestes Mitglied der Woche
    Der Benutzer Dirk Rühl ist mit 1 Danksagung(en) der beliebteste Benutzer der Woche. Glückwunsch :-)
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  14. admin hat Thema hinzugefügt: Kredite und Darlehen   

    Kredit trotz Arbeitslosigkeit
    Ist es möglich, einen Kredit trotz Arbeitslosigkeit zu erhalten?

    Diese Frage stellen sich viele Menschen momentan sehr häufig. Die private Verschuldung steigt auch in diesem Jahr stetig an. Gerade dann, wenn eine Arbeitslosigkeit die finanzielle Situation noch zusätzlich verändert. Nicht selten werden dann auch bestehende Sicherheiten in Form von Ersparnissen angegriffen, um den Lebensalltag meistern zu können. Auch aus diesen genannten Gründen, sind die Voraussetzungen eigentlich sehr schlecht, auch während der bestehenden Arbeitslosigkeit einen Kredit zu bekommen. Aber es gibt auch für Arbeitslose die Möglichkeit, einen Kredit zu beantragen.


    Personen, die arbeitslos sind, steht die Möglichkeit offen, einen Kredit bei ihrer Hausbank zu beantragen. Wichtig ist vor der eigentlichen Beantragung aber die gute Vorbereitung auf das erste Gespräch bei der ansässigen Bank. Dieses Gespräch ist sehr wichtig und sollte gut vorbereitet werden. Der Kreditnehmer sollte sich also im Vorfeld gut informiert haben und sollte alle nötigen Unterlagen vorlegen können. Es gibt sehr gute Möglichkeiten im Internet, sich intensiv auf ein sogenanntes erstes Beratungsgespräch vorzubereiten. Weiterhin sollte der Kreditnehmer sicher auftreten und auch bei einer negativen Haftung, seinen Berater nach eventuellen anderen Möglichkeiten zur Kreditfinanzierung bitten. Die Kreditnehmer sollten offen nach der Zuständigkeit fragen und bestimmt auftreten und auch darauf beharren, dass sich der Berater ganz offen zur finanziellen Situation äußert. Auch im Vorfeld können Fragen nach der Erreichbarkeit, dem Berater und nach den benötigten Unterlagen gut abgeklärt werden, dies erspart nicht nur Zeit, sondern macht auch noch einen sehr guten Eindruck. Bedenken sollten die Kreditnehmer jedoch auch, dass eine Beantragung eines Kredites während der Arbeitslosigkeit meistens fehlschlagen wird, wenn ein negativer Schufaeintrag vorliegen sollte. Hier wird sich nur schwer eine Bank oder ein Kreditinstitut finden, die einer Gewährung der Finanzierung zustimmen wird. Diese Situation hat sich seit Basel II weiter verschärft, denn die Banken achten seitdem noch mehr auf ihre Sicherheiten. Sind eben keine dieser Sicherheiten gegeben, wird, wenn überhaupt, nur ein Kredit mit immens hohen Zinsen möglich.

    Es gibt aber dennoch ganz spezielle Möglichkeiten einen Kredit auch während der Arbeitslosigkeit zu beantragen. Man kann Anbieter finden, die sich gerade auf diesem Gebiet spezialisiert haben und somit auch Arbeitslosen einen sogenannten Ratenkredit anbieten. Hierbei müssen aber alle Relationen passen, so wird in diesem Zusammenhang von übersehbaren Schulden gesprochen. In diesen einzelnen Fällen sprechen die Institute hier von sogenannten Privatkrediten oder Kleinstkrediten, die zudem auch in der Regel von ausländischen Anbietern angeboten werden.

    Weiterhin kann man sich auch mit einem sogenannten schufafreien Kredit vertraut machen. Allerdings sollte man wissen, dass diese Kreditform nicht als sicherer Möglichkeit gilt und in den meisten Fällen immer von einem Schweizer-Kreditinstitut angeboten wird. Das angebotene Kreditvolumen wird mit 5000 Euro angegeben und auch die Zinsen sind in der Regel sehr hoch bemessen. Bei einem Schweizer Kredit werden aber keinerlei Sicherheiten vom Kreditgeber verlangt und eine Abfrage der Liquidität, also die Schufaauskunft, wird ebenfalls nicht benötigt. Diese Kreditform, wenn auch nicht die Sicherste, wird dennoch sehr oft während der Arbeitslosigkeit in Anspruch genommen. Es braucht aber dennoch ein großes Maß an Geduld und auch an Durchhaltevermögen, denn ein Schweizer Kredit wird auch nicht immer gewährt, dies sollten die Kreditsuchenden grundsätzlich bedenken, denn in einigen Fällen verlangen die Schweizer Institute auch eine Bescheinigung über einen Anstellungsvertrag.

    Das Internet bietet gerade im Bezug auf eine Kreditfinanzierung während der Arbeitslosigkeit viele Möglichkeiten, einen günstigen Kredit zu finden. Ein weiterer Vorteil bei der Suche über das Internet ist für viele Kreditsuchenden auch die Tatsache, dass man sich oft unpassende und peinliche Fragen ersparen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, eine anonyme Anfrage über das Internet bei verschiedenen Kreditinstituten zu stellen, dies ist für viele Menschen, die sich in der Arbeitslosigkeit oder in einer finanziellen Notsituation befinden, sehr wichtig.
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  15. admin hat Thema hinzugefügt: Andere Geldanlage   

    Geld investieren - Welche Anlagemöglichkeit gibt es?
    Wenn man Geld anlegen möchte, muss man sich grundsätzlich mit den Themen Rendite, Laufzeit und Risiko auseinandersetzen. Diese drei Faktoren wirken ständig aufeinander ein. Man sollte deshalb bereits vor der Anlage genau überlegen, welche Ziele man mit der Anlage verfolgt, welche Laufzeit die Anlage haben soll und wie viel Ertrag man erwartet. Dann kann man sich entscheiden, welche Form die Beste ist.

    [b Verschieden Arten von Wertpapieren[/b

    Auch beim Wertpapierkauf als Anlagemöglichkeit gelten diese grundsätzlichen Voraussichten. Im Normalfall haben Wertpapiere ein höheres Anlagerisiko, gleichzeitig und daraus resultierend aber auch eine größere Gewinnchance. Unter den Wertpapieren findet man vor allem Aktien und Fonds. Aktien kann man hervorragend über eine private Onlinebank selber und von zu Hause aus handeln. Allerdings sollte man sich auch hier zuerst einen genauen Überblick verschaffen über die im Markt angebotenen Aktien und deren bisherigen Verlauf. Außerdem sollte man sich mit den Grundsätzen vom Aktienhandel vertraut machen. Viele hilfreiche Tipps sowie Onlineseminare findet man auf den Homepages der einzelnen Banken. Es gibt beim Aktienhandel verschiedene Optionen wie man den Kauf abwickeln kann. So kann man zum Beispiel seiner Bank einen Auftrag - eine sogenannte Order- erteilen, in dem festgelegt ist zu welchem Preis der jeweilige Wert gekauft werden soll. Auch der Verkauf kann in ähnlicher Form geregelt sein. Gibt man ein so genanntes Stopp-Loss-Limit an sagt es aus zu welchem Zeitpunkt, also zu welchem Minimalpreis die Aktie wieder an den Markt zurückgegeben werden soll. Tätigt man Aktiengeschäfte vollständig in Eigenregie nehmen sie viel Zeit und Mühe in Anspruch.
    Eine andere, einfachere Methode sich am finanziellen Markt und seinen Gewinnen zu beteiligen ist die Anlage seines Kapitals in einen Fonds. Gewöhnlich wird ein Fonds von einem Fondsmanager betreut und verwaltet. Der Fondsmanager ist ein Experte in dem Bereich der Fonds und verschafft sich tagtäglich einen Überblick über den Markt und insbesondere über die Entwicklung der Werte aus seinem Fonds. Ein Fonds ist ein Portfolio aus mehreren Aktien, die verschiedenen Branchen zuzuordnen sind. Im Idealfall begünstigen sich die Verläufe der Einzelwerte und ergeben die optimale Rendite. Natürlich sind auch hier Risiken für den Anleger eingeschlossen, doch werden diese durch das aktive Management minimiert. Sollte ein Wert auf längere Zeit eine schlechte Performance zeigen, wird er auch einmal gegen einen besseren Wert ausgetauscht. der Anleger wird in jedem Fall über jede Änderung informiert und kann danach selbst entscheiden, ob er den Fonds behalten oder lieber abstoßen will. Wichtig ist in dieser Anlagemöglichkeit ist auch zu wissen, dass das Kapital jederzeit verfügbar bleibt. Dies bedeutet, dass die Liquidität des Anlegers zu jeder Zeit erhalten bleibt. Sollte man also einmal kurzfristig Geld benötigen, ist das hierbei kein Problem. Wie dabei die Gewinne ausfallen oder ob man Verluste in Kauf nimmt, steht dabei auf einem anderen Blatt. Nicht liquide sind nur Fonds, die teil eines Sparplans sind und dabei festgelegt werden.


    [b Möglichkeiten der Anlage[/b

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Tagesgeldkonten sind für eine kurzfristige Anlage mit tagesgenauer Abrechnung. Langfristige Anlagemöglichkeiten sind vor allem Aktien, Fonds oder Sparbücher.

    [b Tagesgeldkonten[/b

    Man sollte immer im Einzelfall entscheiden, welche Form der Geldanlage für einen das Richtige ist. Ein Tagesgeldkonto wird von den meisten Banken kostenfrei angeboten und bietet höhere Zinsen als ein Sparbuch. Das Kapital bleibt jederzeit frei verfügbar und man ist somit liquide. Man kann darüber Überweisungen tätigen wie bei einem normalen Girokonto. Da die meisten Anbieter von Tagesgeldkonten Onlinebanken sind, hat man 24 Stunden am Tag , sieben Tage in der Woche Zeit sich um seine finanziellen Angelegenheiten zu kümmern. Die meisten Onlinebanken bieten zu denselben Zeiten auch gleichzeitig telefonischen Kundenservice an.

    [b Sparbücher[/b

    Sparbücher sind vor allem dazu geeignet Sparpläne anzulegen und zu überprüfen. Gewöhnlich behält man ein Sparbuch für mehrere Jahrzehnte und leistet sich von dem Gesparten etwas ganz besonderes.
    Egal für welche Anlagemöglichkeit man sich entscheidet, man sollte sich seine Wahl im Voraus gut überlegt haben, eventuell auch zusammen mit einem Experten oder mit dem Partner, Eltern oder anderen Angehörigen. Ist einmal eine Entscheidung gefallen, sollte man auch dabei bleiben.
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