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Eine Diskussion zum Thema "Island stehen schwere Zeiten bevor" im Forum "Allgemeines"
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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Island stehen schwere Zeiten bevor


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    Der kleine Staat Island will seine Schulden die durch die Finanzkrise entstanden sind, in den kommenden 14 Jahren an seinem Hauptgläubiger zurückzahlen.
    Besonders makaber ist dabei, das die Isländischen Bürger den Zusammenbruch der Banken ausbaden dürfen und somit die Last zu tragen haben.

    Das Isländische Parlament beschloss die Rückzahlung von 3,8 Milliarden Euro an die Länder Großbritannien und die Niederlande. Dabei fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. 33 Parlamentarier stimmten dafür, 30 votierten dagegen.

    Das hierfür beschlossene Gesetz sieht vor, in den nächsten 14 Jahren den Kredit in Raten schrittweise abzuzahlen und so die Milliardensumme an Großbritannien und die Niederlande zurückzahlen.

    Die Parlamentarier die in Reykjavik für den von Jóhanna Sigurdardottir vorgelegten Gesetzentwurf stimmten, wurden anschließend von heftigen Protesten und Demonstrationen begleitet, da die Isländischen Bürger damit nicht einverstanden sind.

    Die gigantische Schuldenlast ist durch die Schieflage der Isländischen Banken, die inzwischen zwangsverstaatlicht wurden (isländische Landsbanki und die Internettochter Icesave), entstanden.
    Milliarden Euro drohten verloren zu gehen, durch die mehr als 340.000 britischen und niederländischen Kunden. Dies wurde jedoch durch staatliche Zusagen von Großbritannien und den Niederlanden entkräftet.

    Im Oktober 2009 hatte sich dann Sigurdardottir mit den britischen und der niederländischen Regierung in London, bzw. Amsterdamm auf die Rückzahlungmodalitäten einigen können. Die vereinbarten 3,8 Milliarden Euro hätten mehr als zwei Drittel des kompletten Jahreshaushaltes aufgebraucht, wenn die Rückzahlung in einem Jahr nötig gewesen wäre.

    Ende Oktober gab dann der Internationale Währungsfonds (IWF) dann bekannt, dass der benötigte Kredit für Island genehmigt wird.
    Da man sich nicht über die Rückzahlung einigen konnte, hatte sich die Auszahlung des Kredits verzögert.
    Zusätzlich zu den 2,1 Milliarden Dollar des IWF erhält Island weitere 850 Millionen Dollar von den nordeuropäischen Ländern, sowie von Polen.

  2. #2
    Neuer Benutzer
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    Re: Island stehen schwere Zeiten bevor

    Tja, auch in Island sprach man jahrelang von Deregulierung der Finanzmärkte. Nun dürfen die Bürger das Ergebnis ausbaden.
    Gruß, Titus

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  3. #3
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    Der gesamten EU stehen schwere Zeiten bevor...rückblickend zeigt sich dass Island nur der Anfang war

  4. #4
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    Nun um Island ist es mittlerweile ja sehr Ruhig geworden, da sind wohl größere Problemfälle ( Griechenland ) zum Vorschein gekommen.

  5. #5
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    Da hat amue wohl Recht. Nun stehen eher Griechenland und Italien im Vordergrund!
    Man muss manchmal alles nur von der richtige Seite betrachten: Für den Hummer in der Bordküche war der Untergang der Titanic ein Wunder

  6. #6
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    Zitat Zitat von mike872 Beitrag anzeigen
    Der gesamten EU stehen schwere Zeiten bevor...rückblickend zeigt sich dass Island nur der Anfang war
    Ja, leider wahr.

    Und auch Griechenland und Italien sind wohl nur die Spitze des Eisbergs. Spanien ist ja noch so ein Sorgenkind, vor dessen finanziellen Absturz wir Bammel haben müssen.

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