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Eine Diskussion zum Thema "Die Unfallversicherung" im Forum "Versicherungen"
Anzeigen Die Unfallversicherung ist neben der Lebensversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung eine sehr wichtige Versicherung für jeden. Die Unfallversicherung ähnelt der ...
  1. #1
    Gast

    Die Unfallversicherung


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    Die Unfallversicherungist neben der Lebensversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung eine sehr wichtige Versicherung für jeden. Die Unfallversicherung ähnelt der Berufsunfähigkeitsversicherung, greift aber nur, wenn durch einen Unfall eine Invalidität vorliegt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen greift bei Berufsunfähigkeit, egal ob durch Krankheit oder Unfall.
    Oft wird darüber gestritten, was eigentlich ein Unfall ist. Ein Unfall verursacht Schädigungen durch eine äußere Einwirkung. Ein Unfall kann aber auch vorliegen, wenn man seinen Körper überanstrengt und es dann zu einem Bruch, einer Zerrung oder zu einem Bänderschaden kommt.
    Die private Unfallversicherung sichert alles neben der gesetzlichen Unfallversicherung ab. Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Rückweg. Alle Unfälle die in der Freizeit oder beim Sport passieren, sind hier nicht inbegriffen. Die meisten Unfälle passieren jedoch in der arbeitsfreien Zeit, weshalb die private Unfallversicherung sehr zu empfehlen ist.
    Einige Unfallformen sind jedoch auch in der privaten Unfallversicherung nicht mitversichert. Dabei handelt es sich um Unfälle, die auf Bewusstseinsstörungen zurückzuführen sind. Dabei kann es um Alkohol- oder auch Drogenmissbrauch gehen. Ebenso sind keine Rennen versichert.
    Wer eine Unfallversicherung abschließen möchte, sollte vor allem auf die Deckungssumme achten. Diese sollte etwa so groß wie 5 Jahresbruttogehälter sein. Bei Kindern sollte man eine Deckungssumme von mindestens 200.000 Euro mit einer möglichst hohen Progression vereinbaren, da die Deckungssumme unter Umständen den weiteren Lebensabschnitt nach einem Unfall als Unterhalt herhalten und dem Kind ein sorgenfreies Leben bescheren muß.
    Beim Abschluss der Unfallversicherung sollte man die Angebote der Versicherer miteinander vergleichen. Dies lässt sich am besten bei einem Versicherungsmakler oder im Internet bewerkstelligen.
    Im Internet gibt es Versicherungsportale, welche die Angebote von zahlreichen Versicherungen vergleichen und dann ein Ranking nach den Vorgaben des Versicherten ausgeben.

  2. #2
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    Re: Die Unfallversicherung

    Spricht man Leute auf eine private Unfallversicherung an, lehnen die gleich dankend ab und meinen, sie sind ja gesetzlich versichert und schon ist das "Gespräch" beendet. Doch vielleicht sollten diese Leute sich mal bewusst machen, was die gesetzliche Unfallversicherung überhaupt ist, für wen sie gilt, wann sie gilt und wie die Leistungen sind. Da würden sich viele wohl erschrecken und gleich eine private Unfallversicherung abschließen. Nimmt man sich dann noch die Unfallstatistik vor, die besagt, dass 60% aller Unfälle in der Freizeit/Haushalt geschehen -also in der Zeit, in der man keinen Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung hat- bekommen viele den Mund gar nicht mehr zu. Bevor man nur über Versicherungen schimpft und sich auf die gesetzlichen Versicherungen verlässt, sollte man sich lieber ganz genau informieren und dann noch einmal überlegen, ob man eine private Absicherung wirklich nicht braucht. Dies gilt natürlich nicht nur für die private Unfallversicherung.
    Privatversicherungen braucht jeder von uns

  3. #3
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    Da hast du vollkommen Recht. Ich bin auch der Meinung dass eine private Unfallversicherung ruhiger schlafen lässt.

  4. #4
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    Also dass die überwiegende Mehrzahl der Unfälle in der Freizeit passieren, sollte sich eigentlich bis in die letzten Winkel Deutschlands herumgesprochen haben. Soviel steht fest. Wer immer noch denkt, dass eine Unfallversicherung eigentlich nur Geldverschwendung ist, hatte noch keinen Unfall. Aber wenn sie dann doch einen Unfall haben, aber keine Versicherung, dann ist das Gejammere groß.

    Wer noch mal in sich geht und darüber nachdenkt, wird i.d.R. zum Ergebnis kommen, dass eine Unfallversicherung sehr wohl sinnvoll ist.

    LG

  5. #5
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    Ich bin selbständig und für mich hat sich die Frage nach der Versicherung recht schnell geklärt. Wenn ich mal zum Arzt möchte, will ich auch dran kommen. Ich kann es mir kaum leisten, dass ich stundenlang in Wartezimmern sitze und Zeit bzw. Geld vertrödele. Daher bin ich seit nun mehr 3,5 Jahren privat krankenversichert. Und ich bin damit gut gefahren. Wenn ich an den Ärger denke, den ich schon mit den gesetzlichen Kassen hatte, wird mir schlecht...

  6. #6
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    Naja, die meisten Unfälle passieren in der Freizeit. Da habt ihr völlig Recht. Aber das witzige ist ja, dass die meisten meinen, mit ihrer Krankenversicherung und einer Unfallversicherung im Gepäck im Urlaub gut abgesichert zu sein. Was die private Unfall angeht, stimmt das, denn die leistet weltweit und jederzeit. Aber die Krankenkassen sagen inzwischen schon selber, dass ihr Schutz im Ausland nicht reicht. Noch dazu gilt der in vielen Ländern gar nicht. Die private Krankenversicherung leistet in der Regel auch weltweit und bietet Krankenrücktransport. Aber es sind ja statistisch nur 20% privat versichert. Die restlichen 80% brauchen im Urlaub immer eine Auslandskrankenversicherung - es sei denn, sie sind im Automobilclub, der den Rücktransport übernehmen würde und nehmen das Risiko auf sich, den Teil der ausländischen Arztrechnung zu bezahlen, den die heimische Krankenkasse nicht begleichen will... aber wer will das schon??

  7. #7
    Lao
    Lao ist offline
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    Wie ManneMaus sagt, die private Unfallversicherung ist deswegen gut, weil man sonst für Unfälle in der Freizeit nur die gesetzliche Unfallversicherung und die Krankenversicherung hat und die reichen nicht. Aber auch bei einer privaten Unfallversicherung sollte man schauen, dass sie auch im Ausland gültig ist. Dann sind die Beiträge auch sehr unterschiedlich. Ich habe meine über einen neutralen Vergleich gefunden und ich kann jedem sowieso nur empfehlen, Versicherungen immer erst zu vergleichen.

    Gruß
    Lao

  8. #8
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    Absolut! Generell erachte ich eine Unfallversicherung in jedem Fall als ratsam. Ich würde mich bei einem Vergleich auch nicht grundsätzlich auf einen Versicherungsmakler verlassen. Mir hat die Vergangenheit gezeigt, dass mehrere Makler auch immer unterschiedlich beraten. Der Mittelwert aus mehreren Beratungen ist demnach der sicherste Weg.

  9. #9
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    Hallo!

    Klar, es gibt eine gesetzliche Unfallversicherung - diese greift aber nur während Arbeit/Ausbildung und auf dem Weg dorthin/zurück. Aber wie hier schon gesagt wurde: die meisten (mehr als zwei Drittel aller!) Unfälle passieren nunmal zuhause, in der Freizeit. Mit einer privaten Unfallversicherung schützt man sich vor den finanziellen Unfallfolgen in allen Lebensbereichen. Versicherungsschutz besteht damit weltweit und rund um die Uhr. Der Bund der Versicherten (BdV) empfiehlt als Faustregel eine Invaliditätssumme für den Hauptverdiener einer Familie in folgender Höhe abzuschliessen:
    im Alter von rund 30 Jahren: das sechsfache des Bruttojahreseinkommen,
    mit rund 40 Jahren: das fünffache,
    und mit circa 50 Jahren: das vierfache.

    Einen interessanten Artikel inklusive Versicherungsvergleich gibt es hier.

    Mit freundlichen Grüßen,
    AG Finanzen (jetzt auch auf Facebook)

  10. #10
    anonymedose
    Gast
    private Unfallversicherungen sind was feines, aber nur wenn die Versicherung auch zahlt.

    häufig habe ich von Bekannten gehört, das private Unfallversicherungen eh nicht ausbezahlt werden. Und mein Vater ist der beste Beweis. 25 Jahre in die private Unfallversicherung (ich glaub Allianz aber bin mir nicht sicher) eingezahlt und trotz betriebsärztliche bestätigte eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, sieht er keinen cent. Der Arzt sagte, er wäre mindestens 50% eingeschränkt oder sowas in der Art.

    Er wurde schon aufgrund seiner körperlichen Verfassung abgelehnt, darf nicht mehr als 15kg heben. Aber die Versicherung sah das ganze anders; schließlich könnte er auch Jobs annehmen die er nicht gelernt hat, aber wer will einen 45 jährigen in ihm fremden Terrain einstellen? Keiner! Jetzt geht er Gebäude putzen, obwohl es ihm sein Arzt abgeraten hat, aber die einzige Alternative wäre Arbeitslosigkeit.

    Anstatt ihm seine Unfallrente zu bezahlen, muss mein Vater weiter schuften gehen, leider kann ich ihn nur geringfügig unterstützen. Und gerichtlich vorgehen möchte er nicht.

    Und wenn ich sehe, wie die Versicherung meinen Vater behandelt, sehe ich keinen Grund eine Unfallversicherung abzuschließen, wenn sich sowieso die Versicherung weigern wird das Geld rauszurücken.

  11. #11
    Neuer Benutzer
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    18.07.2011
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    6

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    Ja das Problem mit der Arbeitsunfähigkeit ist gravierend in Deutschland. Sobald man noch ein paar Prozent zugeschrieben bekommt, werden die Versicherungen den Teufel tun, dir da zu helfen. Ich hatte einen ähnlichen Fall bei einem Freund von mir. Der sollte dann in Supermärkten Artikel zählen, anstatt seine wohlverdiente Rente4 zu bekommen, und das nach einem doppelten Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung.

    Diese Beispiele zeigen einfach, dass eine private Unfallversicherung nicht immer sinnvoll ist, leider.

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