Unter alternativen Anlagen, oder Investments, versteht man allgemein Vermögensanlagen, die sich anders verhalten als
Aktien oder Anleihen. Wer bei diesem Begriff als erstes an Hedge Fonds denkt, der liegt falsch. Bei alternativen Investments besteht ein Unterschied gegenüber anderen Anlagen bezüglich der Korrelationund des Risiko- Ertragsverhältnisses. In der heutigen Zeit haben Anleger einen unüberschaubar großes Angebot vor sich, in das sie investieren können. Das weiß auch
Jürg Zeltner UBS: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions - und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten.“
Investitionen in natürliche biologische Masse ist komplett unabhängig von der Entwicklung an den
Aktien- und Rentenmärkten. Es folgt exponentiellen Regeln, denn Biomasse wächst geometrisch. Selbstverständlich kommt es beim Erzielen einer hohen Rendite darauf an, dass man auf die richtigen Standorte und eine effiziente Verarbeitung setzt. So sind die Produktions- und Verarbeitungskosten im europäischen Gebiet, zum Beispiel in Wäldern bei der Erzeugung und Vermarktung von Nutzholz, relativ hoch im Vergleich dazu, wieviel die Endprodukte kosten. Jedoch ist es ja auch möglich, sich als Anleger eher international und außerhalb Europas zu orientieren.
Eine Anlage muss sich nicht zwangsläufig auf den konventionellen Anbau beschränken. So setzen einige Unternehmen darauf, beispielswiese tropische Wälder dadurch zu schützen, dass diese nachhaltig genutzt werden. So unter anderem das schweizerische Unternehmen Precious Woods. Deren Aktie steht nicht schlecht und hat sich, seitdem sie an die Börse gegangen sind, besser als der Vergleichsindex SPI entwickelt. Es werden immer höhere Gewinne erzielt. Was ist mit dem nachhaltigen Nutzen genau gemeint? Die betroffenen Wälder gehören dem Unternehmen. Es wird Holz geerntet, jedoch nur schonend und in solchen Mengen, dass der Wald so intakt wie möglich bleibt. Wenn die Ernte abgeschlossen ist, wird der Wald überwacht, damit niemand auf illegale Weise dort ernten kann.
Eine Investition in diese Anlagen ist besonders für institutionelle Anleger geeignet. Privatanleger haben es schwerer, da sie nur auf die wenigen angebotenen Fonds setzen können. Die Aktie von Precious Woods zum Beispiel ist nur an der Schweizer Börse handelbar.
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