
Zitat von
Rosi
Hi,
es ist im Grunde genommen nicht richtig, angespartes Kapital zu verkaufen, wenn es auch in den meisten Fällen nicht zur versprochenen Rendite reicht, dennoch ist der jährliche Gewinnzuwachs von bis zu 5 % durch keine andere Art der Anlagen zu überbieten. Die Ablaufleistung einer Lebensversicherung kann komplett steuerfrei bezogen werden.
Bevor man sich letztlich für den der Verkauf einer Lebensversicherung entscheidet, sollte die Höhe des Garantiezinses geklärt werden. Sollte es sich hierbei um Policen aus den 90iger Jahren handeln, so entspricht hier der Garantiezins bestimmt 4%.
Viele Grüße
Rosi
Moinmoin,
also 5% Rendite ist schwerlich zu erreichen, dazu sind die Vergangenheitswerte eigentlich zu gering. Steuerfrei sind die Auszahlungen auch nur unter bestimmten Bedingungen und sie müssen vor 2006 abgschlossen sein.
Der Garantiezins ist zwar wichtig, allerdings sollte der schon seit einigen Jahren kein Grund mehr zum Abschluss einer Police sein.
Der Immobiliengedanke ist nachvollziehbar und eine prima Alternative auf jeden Fall.
Hier bleibt aber zu klären, ob Du eine selbstgenutzte oder fremdgenutzte (also vermietete) Immobilie meinst. Das sind zwei völlig verschiedene Ansätze!!!! ...nicht nur rein mathematisch, es spielen auch persönliche Vorlieben eine Rolle bei der eigengenutzten Immo, die bei einer fremgenutzten keine Rolle spielen sollten.
An Deiner Stelle würde ich die Versicherung nicht kündigen, sondern sie in eine Finanzierung einbauen lassen. Das könnte einen großen Vorteil besitzen.
Ein Verkauf ist sicher ein Verlust zu Deinen Ungunsten. Ich könnte das lang und breit erklären, will mich aber auf den normalen Menschenverstand berufen: Wenn es für eine Gesellschaft (oder einen aufkäufer) kein gutes Geschäft wäre, dann würde Dir auch keiner dafür Geld geben.
Ich habe mir gerade im letzten Jahr mit einer meiner Policen wieder eine Wohnung finanziert.
Wenn du Fragen hast, dann schreib mir painproject ät gmx punkt de
cheers
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